Mehr Schutz vor Terroranschlägen

Polizei testet neue mobile Fahrzeugsperren für Weihnachtsmärkte

München rüstet sich vor möglichen Terroranschlägen. In der vergangenen Woche wurden beispielsweise bereits Betonpoller am Marienplatz platziert.

Seit Freitag testet die bayerische Polizei mobile Fahrzeugsperren, die an den Weihnachtsmärkten rund um den Marienplatz zum Einsatz kommen und vor möglichen Anschlägen schützen sollen

München/Nürnberg - Die bayerische Polizei testet seit Freitag neue mobile Fahrzeugsperren an den Weihnachtsmärkten rund um den Marienplatz in München und in Nürnberg. Es handele sich um Konstrukte aus drei Eisenpfeilern, die auf einen Sockel montiert sind, sagte ein Sprecher der Bereitschaftspolizei am Freitag. Sie sollen die Durchfahrten zu den Märkten versperren und so Terroranschläge wie auf den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr verhindern. Auf dem Augsburger Christkindlesmarkt sollen sie nach Polizeiangaben Mitte nächster Woche installiert werden.

Eine Arbeitsgruppe innerhalb der Bereitschaftspolizei erprobe derzeit verschiedene Systeme, die Veranstaltungen sicherer machen sollen, hieß es. Dazu zählen auch die neuen mobilen Fahrzeugsperren. Getestet werde nun etwa, wie gut sie zu transportieren und zu lagern sind.

Sicherheit spielt bei den Weihnachtsmärkten in diesem Jahr eine große Rolle. In München waren in der vergangenen Woche Pflanztröge und andere Sperren an offenen Zufahrten am Marienplatz aufgestellt worden. Am Dienstag (5. Dezember) werden auch am Viktualienmarkt Pflanzentröge aufgestellt. Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden gibt es nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage.

dpa

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