Niedriger Wasserstand

Zu wenig Regen: Schifffahrt auf der Donau liegt lahm

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Das Niedrigwasser kann auch für Schiffe, die auf der Donau bei Regensburg unterwegs sind, Folgen haben.

Nach dem Sommer könnte nun auch der Herbst warm und trocken werden. Für die Schifffahrt auf der Donau ist das ein Problem.

Regensburg - Niedrigwasser bringt die Schifffahrt auf der Donau weitgehend zum Erliegen. Das betreffe Fahrgastschiffe ebenso wie Güterschiffe, sagte Hans Kerber vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg am Freitag. Die Fahrrinnentiefe an der Donau betrage zwischen 1,50 und 1,60 Meter; es könnten daher nur noch Schiffe mit einem Tiefgang von bis 1,30 Meter fahren. Das entspreche bei Güterschiffen zumeist dem Leertiefgang oder erlaube bestenfalls eine geringe Ladung. „Das hat mit wirtschaftlicher Schifffahrt nichts mehr zu tun.“

Regen ist nicht in Sicht

Die Situation sei seit Monaten problematisch. „Wir brauchen langanhaltenden, flächendeckenden Regen. So, dass sich auch der Grundwasserspiegel erholt“, sagte Kerber. Ein solcher Regen ist jedoch nicht in Sicht, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes mitteilte: Bis Mitte nächster Woche bleibt es weitgehend trocken, sonnig und spätsommerlich warm. Auf den trockenen Sommer folgt also ein trockener Herbst.

Auch der Niedrigwasser-Informationsdienst des Landesamtes für Umwelt verweist auf bayernweit sehr niedrige Wasserstände. Das gelte nicht nur für die Flüsse, sondern auch für das Grundwasser. Etwa 70 Prozent der oberflächennahen Grundwassermessstellen zeigten niedrige oder sehr niedrige Stände auf.

Der warme und trockene Sommer hinterließ in Bayern seine Spuren, wie sie auf Merkur.de lesen können. Besonders die Donau war betroffen.

Lesen Sie auch: Sommer-Comeback in München und Bayern: 27 Grad Mitten im Oktober

dpa

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