Hohe Strafe droht

Trotz Corona-Beschränkung: Polizei entdeckt in Regensburger Hotel pikanten Regel-Verstoß

Beherbergungsverbot in Deutschland - Symbolbild von Hotel
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In einem Regensburger Hotel stießen Polizei und Ordnungsamt auf Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (Symbolbild).

Ordnungsamt und Polizei gingen Hinweisen auf Verstößen in einem Regensburger Hotel nach. Das Ergebnis: aufgedeckte Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz.

  • Bei Polizei und Ordnungsamt in Regensburg* gingen Hinweise auf Verstöße in einem Hotel ein.
  • Nicht beachtet wurde das Infektionsschutzgesetz, das die Ausbreitung des Coronavirus* verhindern soll.
  • Den Hotelbetreiber und die Gäste erwarten Geldstrafen.

Regensburg - In einem Regensburger Hotel haben einer Pressemitteilung der Stadt zufolge mehrere Prostituierte gearbeitet. Aufgedeckt wurden die Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz „aufgrund mehrerer eingegangener Hinweise“, die eine Kontrollaktion nach sich zogen. Das Ordnungsamt und die Regensburger Polizei* stießen dabei nicht nur auf illegale Prostitution: Auch eine derzeit verbotene Beherbergung von Hotelgästen wurde festgestellt.

Regensburg: Ordnungsamt und Polizei kontrollieren Hotel - mehrere Verstöße festgestellt

Bei der Kontrolle habe die Polizei vier Frauen in dem Hotel angetroffen, die mutmaßlich der Prostitution nachgingen, sagte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag gegenüber der Deutschen Presseagentur. Auch Hotelgäste seien anwesend gewesen, bei denen noch geprüft werde, ob es sich um die Freier handele.

Gemäß dem Beherbergungsverbot* dürfen Hotels „aktuell nur Gäste für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke aufnehmen, während Prostitution derzeit untersagt ist“, schreibt die Stadt Regensburg* in einer Mitteilung. Gegen den Betreiber des Hotels werden mehrere Verfahren eingeleitet.

Corona-Verstoß in Regensburg: Hotelbetreiber drohen mindestens 6000 Euro Bußgeld

Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen dem Hotelbetreiber nach Angaben der Stadt mindestens 6000 Euro Bußgeld. Die Prostituierten sowie die Hotelgäste müssten mit einer Geldstrafe von mindestens je 250 Euro rechnen.

Die Stadt Regensburg betont: „Das Ordnungsamt wird auch weiterhin mit einem wachsamen Auge die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden, damit die bisher erzielten Erfolge bei den Infektionszahlen* nicht leichtfertig verspielt werden.“ (nap) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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