Schon zum zweiten Mal! 

Grünwald: Wieder flieht ein Gangster durchs Klofenster des afghanischen Generalkonsulats

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Bereits zum zweiten Mal binnen zwei Wochen gelang einem Sträfling die Flucht aus dem afghanischen Generalkonsulat - durch das Klofenster.

Kaum zu glauben, aber wahr: Zum weiten Mal binnen zwei Wochen gelang es einem Strafgefangenen durch das Klofenster des afghanischen Generalkonsulats in Grünwald zu türmen. Der erste Täter ist immer noch auf der Flucht.

Update vom 8. August, 22.36 Uhr: Da haben die Behörden ordentlich ins Klo gegriffen! Ein afghanischer Strafgefangener (20) ist am Mittwoch durch das stille Örtchen des afghanischen Generalkonsulats in Grünwald getürmt. Es ist bereits die zweite Flucht auf diesem Weg binnen 14 Tagen

Polizeibeamte aus Baden-Württemberg brachten den 20-Jährigen gegen 15.50 Uhr gemeinsam mit einem anderen Strafgefangenen zu einem Termin ins Konsulat. Laut einem Sprecher der Polizei Offenburg sitzt der Afghane eine Ersatzfreiheitsstraße wegen Körperverletzungsdelikten in der JVA Heimsheim ab. Der Termin in Grünwald drehte sich aber laut einer Sprecherin des Regierungspräsidiums Karlsruhe um aufenthaltsrechtliche Angelegenheiten. Im Konsulat gab der 20-Jährige an, auf die Toilette zu müssen. Die Polizisten nahmen ihm deshalb die Handschellen ab. Der Mann nutzte die Gelegenheit, sprang aus dem Klofenster im ersten Stock und türmte über den zwei Meter hohen Zaun des Konsulatsgeländes. 

Er entkam vor zwei Wochen durchs Konsulats-Klofenster: Hussaimi Muschtaba ist noch flüchtig

Da die Polizeibeamten den zweiten Strafgefangenen bewachen mussten, konnten sie dem Mann nicht folgen und alarmierten die Einsatzzentrale. Bemerkenswert: Am 24. Juli war ein 19-jähriger afghanischer Straftäter durch dasselbe Klofenster entkommen. Die Polizei fahndet nach wie vor nach dem als gewaltbereit geltenden jungen Mann. Der 20-Jährige kam hingegen nicht weit: Die Polizei konnte ihn gestern gegen 8.15 Uhr nach einem Hinweis eines Trambahnfahrers in Grünwald festnehmen. Ob das Konsulat jetzt Gitter am Klofenster anbringen wird, dazu wollte sich die diplomatische Vertretung gestern nicht äußern. Man verwies auf die Polizei. „Die Problematik wird sicher mit dem Konsulat aufgearbeitet“, sagte ein Sprecher der Polizei. Dass der 20-Jährige von der Fluchtaktion seines Landsmanns über die Medien erfahren habe, sei „im Bereich des Möglichen“.

Update vom 2. August, 09.32 Uhr: Nach der Flucht eines Häftlings am 24. Juli aus dem Toilettenfenster des afghanischen Generalkonsulats in Grünwald bei München fehlt von dem gewaltbereiten Mann noch jede Spur. Bisher habe es zwei Hinweise gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der 19-Jährige hatte seit Februar in einem Gefängnis wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung in Untersuchungshaft gesessen.

Regensburg: Täter aus Generalkonsulat in Grünwald geflüchtet

Bei einem Termin in dem Konsulat seines Heimatlandes war ihm vor fast eineinhalb Wochen die Flucht aus einem Fenster gelungen. Der Mann sei zwar bewacht worden, sagte der Polizeisprecher - nicht aber auf der Toilette. Der Flüchtige gilt als potenziell gewaltbereit.

Prügel-Attacke in Regensburg: Flucht in Grünwald

Mit einem anderen Mann soll der 19-jährige Afghane Anfang des Jahres mehrere Passanten in der Nähe des Regensburger Hauptbahnhofs angegriffen und verletzt haben. Seitdem saß er in U-Haft.

Der mutmaßliche Täter heißt Muschtaba Hussaimi, ist 19 Jahre alt, etwa 1,73 Meter groß, schlank und hat braune Haare. Er hat Tätowierungen (arabische Schriftzeichen) am Oberarm links und einen Strich an der Hand rechts (EKG-Linie). Vorsicht! Der Gesuchte gilt als gewalttätig. Hinweise zum Verbleib des Gesuchten nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Rufnummer 0941/506-2888 entgegen.

dpa/lby/Polizeipräsidium Oberpfalz

Prügel-Attacke in Regensburg: Asylbewerber gehen auf mehrere Passanten los

Update vom 5. Februar, 17.51 Uhr: Nach der Prügel-Attacke auf mehrere Passanten in Regensburg befinden sich die beiden mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft. Der Verdacht: vierfache Körperverletzung. Nach Polizeiangaben hatten die beiden Männer zur Tatzeit Alkohol getrunken. 

Regensburg - Wie unter anderem der BR und die Mittelbayerische vermelden, haben zwei Asylbewerber aus Afghanistan am Montagabend in Regensburg wahllos mehrere Passanten angegriffen. Ein 75 Jahre alter Mann habe als Folge der Attacke am Montagabend einen Beinbruch erlitten, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Drei weitere Männer erlitten leichte Verletzungen

Lesen Sie auch: Unbekannter missbraucht Kind mitten in Regensburg: Polizei fahndet mit Video nach Täter

Die im Landkreis Regensburg lebenden 18 und 19 Jahre alten Verdächtigen sollen zunächst auf dem Vorplatz eines Einkaufszentrums nahe dem Regensburger Bahnhof einen 53 Jahre alten Passanten attackiert haben. Dieser erlitt dabei leichte Verletzungen.

Regensburg: Asylbewerber attackieren Passanten - Mann (75) erleidet Knochenbruch

Kurz darauf sei am nahen Busbahnhof der 75-Jährige zunächst angepöbelt und dann zu Fall gebracht worden. Dabei habe der Mann die Fraktur erlitten. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden. Ein 25-Jähriger, der dem Angegriffenen habe helfen wollen, sei von den beiden Tätern mit Schlägen leicht verletzt worden.

Nur wenige Minuten später attackierten die beiden jungen Männer demnach einen 49-Jährigen am Regensburger Bahnhofsplatz. Der Mann musste anschließend ambulant versorgt werden. Kurz nach dieser dritten Attacke konnten Polizisten die beiden Verdächtigen festnehmen. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung in mindestens vier Fällen vorgeworfen, sie sollten noch am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Prügel-Orgie in Regensburg: Polizei startet Zeugenaufruf - und bittet um Hinweise

Die Polizei bittet Anwohner und andere Zeugen dringend um Hinweise. Die Beamten nehmen Mitteilungen unter der Nummer 0941/506-2888 oder persönlich bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

Im Dezember war es im bayerischen Amberg zu möglicherweise vergleichbaren Vorfällen gekommen.

mm/tz

Anfang August kam es zu einem weiteren Vorfall im Süden von München, als in Grünwald ein Strafgefangener aus einem Toilettenfenster des afghanischen Generalkonsulats fliegen konnte. Eine großangelegte Fahndung nach dem Afghanen war die Folge.

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