Für Opfer kam jede Hilfe zu spät

Familiendrama: Sohn tötet Vater, attackiert Mutter - und flieht dann in Wald

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Die Polizei konnte den Tatverdächtigen in einem Wald stellen.

In Reischach ist ein Mann Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Dringend tatverdächtig ist dessen 26 Jahre alter Sohn.

Update vom 21. Juni, 12.25 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod eines 64-Jährigen im oberbayerischen Reischach (Landkreis Altötting) hat die Staatsanwaltschaft für den tatverdächtigen Sohn eine Unterbringung in der Psychiatrie beantragt. Der 26-Jährige sei zuvor psychiatrisch begutachtet worden, sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Stefan Sonntag, am Freitag. „Es läuft auf eine Unterbringung in einer Fachklinik hinaus, weil es deutliche Anzeichen für psychische Auffälligkeiten gibt.“

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Die Beamten waren am frühen Donnerstagmorgen per Notruf alarmiert worden, dass es in einem Einfamilienhaus ein Gewaltdelikt gegeben habe. Als die Polizei am Tatort eintraf, war der Sohn bereits auf der Flucht. Für den Vater kam jede Hilfe zu spät, die Mutter wurde leicht verletzt. Der 26-Jährige konnte wenig später in einem nahe gelegenen Waldstück festgenommen werden. Er hatte sich bei der Flucht selbst erhebliche Verletzungen zugefügt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er von der Polizei bewacht wurde.

Ein unfassbarer Vorfall spielte sich auch in Augsburg ab: Ein Mädchen (9) wird auf der Schultoilette missbraucht - Gericht erklärt Angeklagten für schuldunfähig.

Originalmeldung vom 21. Juni: Reischach - Nach dem gewaltsamen Tod eines 64-Jährigen im oberbayerischen Reischach (Landkreis Altötting) hat die Polizei den 26 Jahre alten Sohn als dringend Tatverdächtigen gefasst. Der jungen Mann soll außerdem seine Mutter körperlich angegriffen haben, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die Beamten waren am frühen Morgen per Notruf alarmiert worden, dass es in einem Einfamilienhaus ein Gewaltdelikt gegeben habe. Als die Polizei am Tatort eintraf, befand sich der tatverdächtige Sohn bereits auf der Flucht. Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod des 64-Jährigen feststellen. Die Mutter wurde nur leicht verletzt.

Familiendrama in Reischach: Polizei fasst jungen Mann in Wald

Die anschließend eingeleitete Großfahndung, an der sich neben Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber beteiligten, führte rasch zum Erfolg. In einem nahe gelegenen Waldstück konnte der 26-Jährige festgenommen werden. Er wies erhebliche Verletzungen auf, die er sich bei seiner Flucht selbst zugefügt hatte - er musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er von der Polizei bewacht wurde.

In Tirol wurde unterdessen ein grausiger Fund gemacht. Es wurde die stark verweste Leiche eines deutschen Wanderers entdeckt, wie merkur.de* berichtet.

Auch in Fürstenfeldbruck kam es zu einer brutalen Familientat, wie merkur.de* berichtet. Die Details schockieren.

dpa

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