Aufruhr in Neustadt an der Aisch

Schulzentrum nach Bombendrohung geräumt - Entwarnung

Falscher Alarm an zwei Schulen in Mittelfranken: Per E-Mail wurde eine Explosion angedroht, das Schulzentrum geräumt. Nun sucht die Polizei den Urheber. Wollte er sich vor einer Prüfung drücken?

Neustadt an der Aisch - Wegen einer Bombendrohung ist ein Schulzentrum in Neustadt an der Aisch geräumt worden. Verdächtige Gegenstände wurden nicht gefunden. Nach Angaben der Polizei in Mittelfranken wurden das Gymnasium und die Realschule am Donnerstagvormittag von Einsatzkräften durchsucht.

Die etwa 2000 Schüler wurden schließlich nach Hause geschickt. Zunächst waren sie noch in der Nähe der Schule in einer Halle sowie im Landratsamt untergebracht worden. „Schule findet dort heute definitiv nicht mehr statt“, sagte ein Polizeisprecher.

Explosion per E-Mail angedroht

Per E-Mail war eine Explosion angedroht worden. Die Einsatzkräfte nahmen die Drohung zwar ernst - gleichzeitig müsse man im Hinterkopf haben, dass an der Realschule an diesem Tag Prüfungstag gewesen wäre, sagte der Sprecher. Die Ermittlungen gegen den bislang unbekannten Urheber des Drohschreibens liefen.

Die Räumung sei ruhig und ohne Probleme verlaufen. Auch Sprengstoffsuchhunde wurden dabei eingesetzt. Kurz nach Mittag war der Einsatz beendet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant:

Meistgelesen

Bayern
Die Spektakuläre Rettungsaktion von Hund Zorro in Bildern
Die Spektakuläre Rettungsaktion von Hund Zorro in Bildern
Wer eine einzige Wespe erschlägt, muss bis zu 50.000 Euro Bußgeld zahlen
Wer eine einzige Wespe erschlägt, muss bis zu 50.000 Euro Bußgeld zahlen
Zwischenfall im Luftraum: Bundeswehr erklärt Eurofighter-Einsatz über Bayern
Zwischenfall im Luftraum: Bundeswehr erklärt Eurofighter-Einsatz über Bayern
In bayerischem Urlaubsort: Tourist löst mit dummem Spruch Überfall-Alarm aus
In bayerischem Urlaubsort: Tourist löst mit dummem Spruch Überfall-Alarm aus

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.