Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung 

Hubschrauber-Unglück mit Todesfall in Haßfurt: Pilot soll kräftig zahlen

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Der Pilot ist nach dem tödlichem Hubschrauber-Unglück in Haßfurt-Schweinfurt vorläufig verurteilt worden. 

Es war ein schrecklicher Vorfall: Nach einer Notfalllandung auf dem Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt starb ein Flugplatzmitarbeiter. Der Pilot soll nun kräftig zahlen.  

Haßfurt - Nach dem tödlichen Hubschrauber-Unglück in Unterfranken im April 2018, bei dem ein Flugplatzmitarbeiter ums Leben gekommen war, soll der Pilot eine Geldstrafe in Höhe von 13 500 Euro zahlen. Das Amtsgericht Haßfurt hat einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung gegen den Soldaten erlassen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig, der Beschuldigte kann Einspruch einlegen.

Der Transporthubschrauber der Bundeswehr mit vier Soldaten an Bord hatte Anfang April 2018 auf dem Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt eine Zwischenlandung eingelegt, um zu tanken. Während er zur Tankstelle rollte, stießen die laufenden Rotorblätter gegen den Tower. Trümmerteile flogen durch die Luft, die einen Flugplatzmitarbeiter trafen und tödlich verletzten. Die Hubschrauberbesatzung blieb unverletzt.

Staatsanwaltschaft Bamberg hatte Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung erlassen 

Die Staatsanwaltschaft Bamberg beantragte Anfang dieses Jahres einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung gegen den Piloten. Der Beschuldigte hätte die Kollision des Hubschraubers mit dem Tower und damit den Tod des Flugplatzmitarbeiters bei gebotener Sorgfalt vermeiden können, teilte die Behörde damals mit.

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dpa/cz

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