In zwei Wochen hält sie eine Rede in Würzburg

Tausende wollen die Kanzlerin treffen

Würzburg - Einmal im Leben Angela Merkel live sehen - das wollen offenbar viele Leute. Nun musste sogar ein größerer Saal für den Vortrag der Kanzlerin in zwei Wochen organisiert werden. 

Ursprünglich hätte die Bundeskanzlerin im großen Hörsaal der Würzburger Universität sprechen sollen. Doch für ihren Vortrag in zwei Wochen gab es viel mehr Anmeldungen als Plätze. Kurzum wechselte das veranstaltende Bistum Würzburg den Veranstaltungsort. Wie die Organisatoren am Montag mitgeteilt haben, soll Angela Merkels Vortrag nun im Congress Centrum zu hören und zu sehen sein. 

Dieser Saal fasst rund 2000 Plätze - also beinahe doppelt so viele wie der Hörsaal der Universität. Trotzdem musste einigen Angemeldeten bereits abgesagt werden, sagte ein Sprecher des Bistums. Die Rede werde aber zeitgleich im Internet übertragen. 

Merkel wird ihren Vortrag unter den Titel „Verbundenheit in offener Gesellschaft: Pluralität und Identität - Herausforderung und Chance“ stellen. Würzburgs Bischof Friedhelm Hofmann begrüßte das Thema. „Es ist wichtig, dass wir uns mit den Grundlagen unseres Zusammenlebens beschäftigen“, sagte er. Für den Diözesanempfang, auf dem die Kanzlerin spricht, haben sich unter anderen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Justizminister Winfried Bausback (beide CSU) angekündigt.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Bayern
Nikolaustag-Brauch: In Berchtesgaden ziehen die Buttnmandl von Hof zu Hof
Nikolaustag-Brauch: In Berchtesgaden ziehen die Buttnmandl von Hof zu Hof
Feuer mitten in der Nacht: Verletzte bei mehreren Bränden in Bayern 
Feuer mitten in der Nacht: Verletzte bei mehreren Bränden in Bayern 
Vermisster Bruckmühler in Stephanskirchen gefunden
Vermisster Bruckmühler in Stephanskirchen gefunden
Brand in BMW-Werk: Sieben verletzte Personen
Brand in BMW-Werk: Sieben verletzte Personen

Kommentare