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Todesrätsel bleibt womöglich für immer ungeklärt

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Das Rätsel um den Leichenfund im März bei Wimpasing bleibt womöglich für immer ungelöst. Nun liegen den Ermittlern nämlich die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen vor.
Die Polizei veröffentlichte das Foto des Opfers im Frühjahr und erhoffte sich davon Hinweise. Deswegen zeigen wir dieses ungepixelt. © Polizei/ps

Teisendorf - Das Rätsel um den Leichenfund im März bei Wimpasing bleibt womöglich für immer ungelöst. Nun liegen den Ermittlern nämlich die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen vor.

Auch knapp neun Monate nach dem Fund einer Leiche in einem Straßengraben bei Teisendorf stehen die Ermittler noch immer vor einem großen Rätsel: Die Umstände des Todes der 41-jährigen Salzburgerin werden wohl für immer im Dunklen bleiben. Das berichten das Traunsteiner Tagblatt und der Radiosender Bayernwelle am Mittwoch.

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© Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Am 26. März 2015 hatte ein Jäger in einem Straßengraben neben der Kreisstraße BGL12 bei Teisendorf die weibliche Leiche gefunden, die zum Zeitpunkt des Auffindens bereits stark verwest war. Vermutlich hatte die Tote dort bereits mehrere Monate unter einem Laubhaufen gelegen. Der Fundort liegt nur etwa 100 Meter von der Abzweigung zur B304 zwischen Traunstein und Freilassing entfernt.

Anschließend hatte die Polizei umfangreiche Ermittlungen eingeleitet, die aber anscheinend keine neuen Erkenntnisse eingebracht haben. Die Identität der Frau konnte im Frühjahr zwar rasch geklärt werden. Doch zur Todesursache können die Ermittler immer noch nichts sagen, so die Zeitung weiter. Ein Verbrechen liegt nach wie vor im Bereich des Möglichen - genauso wie ein Unfall oder ein Suizid. Obwohl nun die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen vorliegen würden, hätte sich ein Verdacht weder in die eine noch die andere Richtung erhärtet. Somit bleibt das Rätsel womöglich für immer ungeklärt...

Archiv: Der Fundort der Leiche

mw

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