Gericht bestätigt

Zugunglück von Bad Aibling: Fahrdienstleiter zieht Antrag auf vorzeitige Entlassung zurück

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Im Februar 2016 kamen zwölf Menschen ums Leben

Zwölf Menschen kamen 2016 beim Zugunglück in Bad Aibling ums Leben.Der Fahrdienstleiter beantragte eine vorzeitige Haftentlassung und zog den Antrag überraschend zurück.

Traunstein - Zwei Jahre nach dem Zugunglück von Bad Aibling hat der verurteilte Fahrdienstleiter seinen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung zurückgezogen. Das teilte ein Sprecher des Landgerichts Traunstein am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Gründe sind bisher nicht bekannt. Über seinen Verteidiger hatte der Mann zunächst einen Antrag auf eine frühere Entlassung zum 9. März gestellt.

Beim Zusammenstoß zweier Züge am 9. Februar 2016 waren zwölf Menschen ums Leben gekommen, 89 wurden schwer verletzt. Wegen fahrlässiger Tötung verurteilte das Landgericht Traunstein den Fahrdienstleiter am 9. Dezember 2016 zu dreieinhalb Jahren Haft. Weil er an dem Unglückstag auf seinem Handy spielte, hatte er Signale falsch gestellt.

Lesen Sie auch: So geht es einem Überlebenden des Zugunglücks heute.

dpa

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