In Nürnberg

U-Bahn bleibt stecken - Fahrgäste laufen zu Fuß weiter

Nürnberg - Kleiner Schock für die Fahrgäste in Nürnberg: 50 Passagiere mussten ihren Weg unterirdisch fortsetzen, weil eine U-Bahn im Tunnel stecken blieb.

Rund 50 Fahrgäste einer im Tunnel steckengebliebenen Nürnberger U-Bahn haben am Samstag ihren unterirdischen Weg zu Fuß fortgesetzt. Wie eine Sprecherin der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg mitteilte, war eine automatische, fahrerlose Bahn der Linie 2 am Mittag nach einer Störungsmeldung in einer sogenannten Stromlücke des Tunnels zwischen stehengeblieben. Nachdem ein Abschleppen durch Andocken eines weiteren Zuges zunächst scheiterte, mussten die Fahrgäste aussteigen und die rund 50 Meter bis zur nächsten Haltestelle laufen.

Die Ursache für die Störungsmeldung und den plötzlichen Halt des Zuges war wahrscheinlich ein Softwarefehler, sagte die Sprecherin. Am Nachmittag war die U-Bahn abtransportiert. Bis dahin kam es auf den Linien 2 und 3 zwischen Nordostbahnhof und Hauptbahnhof zu größeren Fahrplanabweichungen. Zuerst hatte das Internetportal „nordbayern.de“ darüber berichtet. Demnach ist eine Stromlücke ein kurzer Abschnitt der U-Bahn-Strecke, auf dem kein Strom fließt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant:

Meistgelesen

Bayern
Die Spektakuläre Rettungsaktion von Hund Zorro in Bildern
Die Spektakuläre Rettungsaktion von Hund Zorro in Bildern
Wer eine einzige Wespe erschlägt, muss bis zu 50.000 Euro Bußgeld zahlen
Wer eine einzige Wespe erschlägt, muss bis zu 50.000 Euro Bußgeld zahlen
Zwischenfall im Luftraum: Bundeswehr erklärt Eurofighter-Einsatz über Bayern
Zwischenfall im Luftraum: Bundeswehr erklärt Eurofighter-Einsatz über Bayern
In bayerischem Urlaubsort: Tourist löst mit dummem Spruch Überfall-Alarm aus
In bayerischem Urlaubsort: Tourist löst mit dummem Spruch Überfall-Alarm aus

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.