Bayerns Datenschutzbeauftragter nennt Beispiele

Videoüberwachung an Schulen beschäftigt Datenschützer

München - Videoüberwachung an Schulen beschäftigt bayerische Datenschützer immer wieder.

Nach Angaben des Landesbeauftragten für Datenschutz, Thomas Petri, liegt die Zahl der bayerischen Schulen, an denen Überwachungskameras installiert sind, „im unteren bis mittleren dreistelligen Bereich“. Rein zahlenmäßig sei das Phänomen mit unter zehn Prozent der 6000 Schulen in Bayern seiner Ansicht zwar nicht verbreitet, es gebe aber immer wieder kuriose Fälle.

Der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri.

Bei der Präsentation seines Tätigkeitsberichtes am Dienstag im bayerischen Landtag nannte Petri das Beispiel eines Gymnasiums, das ein Café für Oberstufenschüler per Video überwachen ließ, um sich die Aufsicht zu sparen. Die Bilder wurden zunächst auf einen Bildschirm im Eingangsbereich der Schule übertragen, später ins Schulrektorat. Den Namen der Schule nannte Petri zwar nicht, im Jahr 2014 aber machte das Jack-Steigenberger-Gymnasium in Bad Kissingen mit der umstrittenen Maßnahme Schlagzeilen. Aufsichtspersonal dürfe nicht durch Kameras ersetzt werden, betonte Petri.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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