Vierter Omikron-Verdachtsfall in Bayern bestätigt

Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test
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Ein Arzt hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand.

Immer mehr Fälle der neuen besorgniserregenden Omikron-Variante werden in Bayern nachgewiesen. Zudem gibt es eine Reihe von Verdachtsfällen.

Erlangen - In Bayern ist ein vierter Fall der neuen besorgniserregenden Omikron-Variante des Coronavirus in Bayern mittels Genom-Sequenzierung bestätigt worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in Erlangen mit. Es handele sich um eine von zwei positiv getesteten Personen, die am vergangenen Freitag aus dem südafrikanischen Kapstadt in München angekommen seien.

Derzeit besteht zudem noch bei 15 weiteren Personen ein starker Verdacht auf eine Infektion mit der Omikron-Variante. Diese seien aber noch nicht durch eine Genom-Sequenzierung nachgewiesen. Sollten sie sich bestätigen, gäbe es 19 Omikron-Nachweise in Bayern.

Bei den 15 Betroffenen handelte es sich um Flugreisende, die am Sonntag aus Kapstadt in München angekommen und positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden waren. Bei diesen Reisenden deuteten die Ergebnisse der variantenspezifischen PCR-Untersuchung in Verbindung mit der Reiseanamnese darauf hin, dass sie sich mit der Omikron-Variante infiziert haben könnten.

Am Montag waren bereits drei Fälle der Coronavirus-Variante Omikron durch eine Genom-Sequenzierung bestätigt worden, auch diese Betroffenen waren aus Südafrika eingereist. Sowohl diesen Infizierten wie auch den 15 Reisenden mit starkem Verdacht auf Omikron gehe es den dem LGL vorliegenden Informationen nach den Umständen entsprechend gut, schwere Krankheitsverläufe würden bisher nicht beobachtet, hieß es. dpa

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