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Weitere Millionen-Förderung für Moorschutz-Projekt im Allgäu

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Moorsee
Ein Moorsee, aufgenommen bei der Auftaktveranstaltung zur Verlängerung der Allgäuer Moorallianz. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Zweckverband Allgäuer Moorallianz erhält bis zum Jahr 2030 weitere knapp neun Millionen Euro, um Hochmoore in der Region zu vernässen. Der Bund steuere mit 6,7 Millionen Euro den Großteil bei, teilten Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz am Montag mit. Der Rest des Geldes kommt demnach vom Freistaat und den am Zweckverband beteiligten Kommunen.

Marktoberdorf - Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) sagte beim Besuch eines Moores bei Marktoberdorf (Landkreis Ostallgäu) am Montag, die „Moorallianz“ habe sich seit Beginn im Jahr 2009 „zu einem Vorzeigeprojekt mit Vorbildcharakter für den Moorschutz entwickelt“. Die Förderung des Projekts wäre ohne weitere Gelder im laufenden Jahr beendet worden. Nach Angaben des Zweckverbands hatten Bund und Freistaat eine Verlängerung aber schon Ende Dezember 2021 bewilligt.

Die Allgäuer Moorallianz arbeitet in fünf Kerngebieten auf rund 13.800 Hektar Fläche an der Renaturierung von Hochmooren. Nach Angaben des Bundesamts für Naturschutz leben dort viele gefährdete Tagfalter- und Libellenarten, wie die Hochmoor-Mosaikjungfer, sowie vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten, wie die Strauchbirke. dpa

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