Achtung, Frost!

Wetter-Hammer in Bayern: Neuer Schnee im Mai - Zum Wochenende folgt dann die Temperatur-Achterbahn

Da hat sich was zusammen gebraut: Nach frühsommerlichem Wetter in Bayern kam der große Umschwung. Nach Schnee und Frost wird es am Wochenende wieder anders aussehen.

  • Das Wetter in Bayern war in den vergangenen Tagen sonnig, warm und frühsommerlich.
  • Mit den Eisheiligen kommt aber der große Wetterumschwung in Bayern.
  • Es wird kalt, regnerisch, windig - und der DWD spricht auch eine Wetterwarnung aus.
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Update vom 16. Mai: Nach den Eisheiligen soll das Wochenende in Bayern freundlich und trocken werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienst (DWD) kann es am Samstag am Alpenrand noch regnerisch und bewölkt werden. Im Rest des Freistaats soll es einen

Sonne-Wolken-Mix geben - mit Höchsttemperaturen von 19 Grad in Würzburg und 16 Grad in Passau.

In der Nacht zum Sonntag rechnen die Meteorologen noch mit ein wenig Regen bei bis zu sechs Grad in Bamberg und acht Grad im Schongau. Auch am Sonntag bleibt es laut DWD leicht bewölkt, trocken und sonnig bei Temperaturen bis zu 20 Grad in Kempten und 16 Grad in Hof.

Wetter in Bayern: Donnerstag startet grau - kommt am Wochenende die Sonne?

Update vom 14. Mai, 7.53 Uhr: Grau in grau und regnerisch startet der Donnerstag (14. Mai) vielerorts in Bayern. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, gibt es lediglich im Norden des Freistaats die Chance auf einige sonnige Momente. Regenschauer sind allerdings in ganz Bayern für den Tag angekündigt. 

Der Freitag (15. Mai) verspricht noch keine Besserung. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag bleibt es regnerisch. Mit Tiefstwerten von acht bis ein Grad kann es lokal sogar zu Bodenfrost kommen. Lediglich in Nordbayern wird es tagsüber teilweise sonnig. 

Zum Wochenende zeigt sich die Sonne schließlich wieder öfter - doch die Temperaturen bleiben niedrig. Für Samstag (16. Mai) ist mit Tiefsttemperaturen liegen zwischen acht und zwei Grad zu rechne. Der Sonntag (17. Mai) bietet dann eine Überraschung. Mit Höchsttemperaturen von 16 bis 22 Grad wird es wieder wärmer und sonniger.

Wetter-Hammer in Bayern: Neuer Schnee im Mai - Wetterdienst mit Warnungen

Update vom 13. Mai, 9.17 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat mehrere Warnungen vor Sturmböen für den äußersten Süden Bayerns herausgegeben. Dabei können auf 2000 Metern Höhe Sturmböen mit bis zu 65 km/h auftreten. 

Für den restlichen Freistaat ist besonders in der Südhälfte mit Dauerregen zu rechnen. Auch der südliche Osten kann sich auf einen nassen Tag einstellen. In der Mitte und in Franken bleibt es dagegen weitgehend trocken.

Wetter-Hammer in Bayern: Neuer Schnee im Mai - Frost-Temperaturen sogar in Großstadt

Update vom 12. Mai, 10.10 Uhr: Wie vorausgesagt hat es in der Nacht auf Dienstag in den höheren Lagen in Bayern geschneit. So liegt beispielsweise auf dem Herzogstand im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Neuschnee, auch auf dem Wallberg am Tegernsee ist es weiß. 

Vielerorts war es heute Morgen sehr kalt. Mit Temperaturen um die zwei Grad bibberten einige Bayern auf dem Weg zur Arbeit. In Nürnberg wurden sogar Minustemperaturen gemessen: -2,6 Grad.

Die Niederschläge sind nun aber erst einmal wieder vorbei, es bleibt am Dienstag und in den darauffolgenden Tagen trocken, aber kalt. Erst nach den Eisheiligen, die am Freitag enden, wird es wieder wärmer.

Neuschnee bedeckt die Terrasse einer Hütte im Skigebiet Grasgehren im Oberallgäu.

Update vom 12. Mai, 7.15 Uhr: Wie der Deutsche Wetterdienst meldet, wird am äußersten Alpenrand in Bayern vor leichtem Schneefall und vorkommenden Glätte gewarnt. In Staulagen können die Schneemengen bis zu 10 cm betragen. In weiten Teilen Frankens ist die Sicht von Nebel getrübt. Der DWD hat deshalb eine amtliche Warnung vor Nebel ausgerufen.

Insgesamt sind die Temperaturen in weiten Teilen Bayerns in den Keller gestürzt. Im Laufe des Tages wird es weitgehend trocken.

Update vom 11. Mai 20.40 Uhr: Auch im Norden Bayerns hat das Wetter am Montag heftige Kapriolen geschlagen: In Oberfranken - konkret im Landkreis Kronach - fiel gar Schnee, wie die Nachrichtenagentur News5 berichtete.

Ähnliches könnte in der Nacht auf Dienstag auch dem bayerischen Alpenvorland und den Bewohnern der Bergregionen blühen. Oberhalb von 800 Metern wird laut Deutschem Wetterdienstleichter Schneefall mit Mengen zwischen ein und fünf Zentimetern“ erwartet. Verbreitet ist dort auch mit Glätte zu rechnen. 

Gewitter treffen Oberbayern überraschend - „Gewaltiger Knall“ in München

Update vom 11. Mai, 19.30 Uhr: Die Gewitter am Montagabend haben Oberbayern teils heftig getroffen. In Teilen des Regierungsbezirks wurden Bäume umgestürzt und Straßen geflutet. 

Ein Sprecher der Polizei berichtete von einigen umgeknickten Bäumen im Bereich Erding. Ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr-Leitstelle sagte, das Unwetter sei überraschend gekommen und habe zu einigen Einsätzen geführt. Unter anderem, weil Bäume auf Straßen lagen oder Straßen überflutet waren. Ein Sprecher der Münchner Polizei berichtete von einzelnen Ästen auf Straßen. Die Berufsfeuerwehr München musste nach eigenen Angaben rund 30 Mal ausrücken. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Wegen des Unwetters fielen vereinzelt Züge der Südostbayernbahn aus, auch die Bayerische Oberlandbahn meldete Ausfälle und Verspätungen. In München berührt aufgrund starken Windes das Seil eines Krans am Ostbahnhof die Oberleitung - ein „gewaltiger Knall“ und heftige Turbulenzen im Feierabendverkehr der S-Bahn München waren die Folge.

Wetter in Bayern: Amtliche Warnung vom DWD - Gewitter ziehen über Oberbayern

Update vom 11. Mai, 16.25 Uhr: In weiten Teilen Oberbayerns müssen sich die Menschen zur Stunde auf ungemütliches Wetter einstellen: Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor von Westen aufziehenden „starken Gewittern“, eine amtliche Warnung ist bis 18.00 Uhr in Kraft. Noch etwas länger, bis 20 Uhr, ist mit Windböen von bis 60 Stundenkilometern zu rechnen.

Die Unwetter-Warnung des DWD vom Montagabend.

Betroffen ist ein Gebiet zwischen dem schwäbischen Landkreis Ostallgäu, dem Südrand des Landkreises Freising und dem Berchtesgadener Land, also auch die Landeshauptstadt München. Im Südwesten klingen die Unwetter etwas früher, gegen 17.00 Uhr, ab.

Wetter-Überlick vom 11. Mai: Temperatursturz: In Bayern wird‘s richtig kalt - DWD gibt weitere Warnung heraus

München - In den vergangenen Tagen waren die Menschen in Bayern vom Wetter so richtig verwöhnt. Es war warm und sonnig, der Muttertag am Sonntag konnte nach kurzen Schauern am Morgen sogar im Freien gefeiert werden.

Wetterumschwung in Bayern: Eisheilige bringen pünktlich Bodenfrost

Doch damit ist jetzt erstmal Schluss. Wetterexperten sagen für die Nacht von Montag auf Dienstag einen massiven Wetterumschwung an, die kommende Woche wird dann kalt, regnerisch und windig. Ungewöhnlich ist das nicht: die Eisheiligen stehen in dieser Woche an.

Bereits am Montag baut sich laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met ein Regenband entlang des Mains auf, das dann im Laufe des Tages in Richtung Süden zieht. 

Wetter: Regen und sogar Schnee in Bayern

Zum Glück, werden viele sagen. Schließlich ist es viel zu trocken. Allerdings: Beim Regen wird es vielerorts nicht bleiben. Alle, die auf 500 bis 700 Metern wohnen, müssen sich auf Schnee einstellen.

Dabei wird es nicht bei ein paar Tropfen oder Flocken bleiben. „Regional sind vom Saarland, über das südliche Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern bis nach Thüringen und Sachsen 20 bis 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter möglich. Lokal auch bis zu 50 Liter Regen“, schreibt Jung in einer Mitteilung. 

Temperatursturz: Bayern muss sich auf kalte Nächte einstellen

Der Temperatursturz ist deutlich und sehr spürbar. Während es am Wochenende mit 25 Grad und darüber richtig sommerlich war, rauscht die Temperatur um 20 und noch mehr Grad nach unten. Am Montag schon gehen die Temperaturen auf 10 bis 5 Grad herunter, in der Nacht wird es dann richtig kalt.

Wetter in Bayern ändert sich stark: In der Nacht kommt Schnee

„Die kommende Nacht bringt im Süden teilweise Schneeflocken bis ganz runter und morgen früh müssen wir in vielen Landesteilen mit Bodenfrost und sogar mit Luftfrost rechnen“, so Jung. 

Mit Regen und Kälte kommt auch Wind, der stellenweise etwas stärker ausfallen wird. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für die Alpen-Landkreise vor Sturmböen oberhalb von 1500 Metern. Mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h und 75 km/h, anfangs aus südlicher, später aus nordwestlicher Richtung, ist zu rechnen. 

Eisheilige bringen Sturm nach Bayern - teilweise mit schweren Böen

„In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 90 km/h gerechnet werden“, so der DWD. In manchen Föhntälern frischt der Wind ordentlich auf, es kann zu Böen aus südlicher Richtung mit bis zu 60 km/h kommen. 

Wetter in Bayern: Nach den Eisheiligen wird es wieder warm

Am Dienstag soll der Spuk dann aber schon wieder vorbei sein, die Wetterlage beruhigt sich. Aber: Es bleibt erst einmal mit um die 10 Grad kalt. Kaum sind die Eisheiligen am Freitag vorbei, klettern die Temperaturen aber - so weit sich das im Moment voraussagen lässt - wieder in die Höhe. Am Sonntag sollen etwa 18 Grad erreicht werden. Und: Es wird sonnig

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Karl-Josef Hildenbrand

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