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Wetter in Bayern: „Denkwürdiges Ereignis mit Seltenheitswert“? Überraschung am Samstag

Das Wetter in Bayern ist noch ruhig. Doch schon jetzt gelten amtliche Warnungen. Der Extrem-Winter nähert sich, eine Stadt reagierte bereits auf die Vorhersagen. Alle News im Ticker.

  • Das Extrem-Wetter, das in weiten Teilen Deutschlands herrscht, erreicht kommende Woche den Freistaat.
  • Nun gibt es auch erste amtliche Warnungen für den Freistaat. In Schweinfurt fällt am Montag die Schule aus. (siehe Updates vom 7. Februar, 16.06 Uhr und 16.12 Uhr).
  • Dieser News-Ticker ist beendet.

+++ Dieser Wetter-Ticker ist beendet. Alle weiteren Entwicklungen und News rund um das Wetter in Bayern finden Sie hier in unserem neuen Bayern-Wetter-Ticker. +++

Wetter in Bayern: Starker Schneefall kommt! Erste Stadt reagiert mit drastischer Entscheidung

Update vom 6. Februar, 17.19 Uhr: Staub aus der Sahara hat in Teilen Bayerns den Himmel in ein trübes Licht getaucht. „Wenn man in München rausschaut zum Beispiel, sieht es leicht gelb-rötlich aus“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag. Grund sei ein Tiefdruckgebiet über Südwesteuropa: Die entstandenen Winde transportieren Staub aus der Wüste über das Mittelmeer direkt nach Deutschland.

Bayern ist laut dem Sprecher besonders von den Auswirkungen betroffen. Trotz des Föhns sorgte der Staub am Samstag für viele Wolken und wenig Sonne im Freistaat. Am Sonntag regnet es dem DWD zufolge verbreitet, an den Mittelgebirgen gibt es teilweise Schneeregen. „Dadurch wird der Sahara-Staub keinen großen Effekt mehr haben“, sagte der Sprecher.

Wetter in Bayern: „Denkwürdiges Ereignis mit Seltenheitswert“? Überraschung am Samstag

Update vom 6. Februar, 15.03 Uhr: Überraschung im Freistaat: Das Wetter hat sich am Samstag nicht ganz so gegensätzlich entwickelt wie zunächst erwartet. „Wenn man vom äußersten Norden und dem äußersten Süden absieht, ist es überall recht einheitlich, dicht bewölkt und zwischen vier und acht Grad“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes.

Rund um Hof (Oberfranken) hab es geschneit, die Temperaturen am Alpenrand erreichten zweistellige Werte. Das vorhergesagte frühlingshafte Wetter in Alpennähe trat aber nicht ein. „Es fehlt so ein bisschen die Sonneneinstrahlung, sonst wäre es mit Sicherheit Richtung 15 Grad geworden“, erläuterte der Fachmann. Zuvor waren Experten von einem Temperaturunterschied von bis zu 20 Grad zwischen Nord- und Süddeutschland ausgegangen. Ein Meteorologe sprach von einem „denkwürdigen Ereignis mit Seltenheitswert“ (siehe Update von 9.32 Uhr).

Auch Schnee in größeren Teilen Frankens fiel nicht. „Der Schnee in Hof zieht dann allmählich Richtung Norden ab. Am Abend kommt neuer Niederschlag von Südwesten, der aber als Regen fällt“, sagte der Meteorologe. „An den nördlichen Mittelgebirgen, wahrscheinlich sogar bis runter zum Pfälzer Wald kann es auch gefrierender Regen sein, und zwar verbreitet und länger anhaltend, so dass wir Glatteisprobleme bekommen können.“

Wetter in Bayern: Pegelstände am Samstag weiter im Bereich eines kleineren Hochwasser

Update vom 6. Februar, 14.01 Uhr: Die Pegelstände einiger Flüsse in Nord- und Ostbayern waren am Samstag weiter im Bereich eines kleineren Hochwassers. Im Maingebiet gibt es nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes stellenweise noch Ausuferungen sowie leichte Verkehrsbehinderungen durch überflutete Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen.

An der Fränkischen Saale sinken die Wasserstände dagegen. An Naab und Regen sowie vereinzelt an weiteren nördlichen Donauzuflüssen traten am Samstag noch kleinere Überschwemmungen auf. 

Auf der vierstufigen Warnskala werden weiterhin Überschwemmungen der Stufen eins und zwei erwartet - auch durch die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) angekündigten neuen Regenfälle in den kommenden

Wetter in Bayern: Experten erwarten „denkwürdiges Ereignis mit Seltenheitswert“

Update vom 6. Februar, 9.32 Uhr: Im Norden Deutschlands droht das größte Schneechaos seit Jahren. In einigen Teilen Bayerns können sich die Menschen auf frühlingshafte Temperaturen freuen. Ein Meteorologe sprach bereits von einem „irren Wetter“ (siehe Update vom 5. Februar).

Tiefdruckgebiete über Westeuropa lenken nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sehr milde Luft nach Bayern. An den Alpen stellt sich Föhn ein, dadurch seien dort Temperaturen von bis zu 15 Grad möglich. Viel Sonnenschein wird es der Prognose nach aber im Freistaat dennoch nicht geben, der Himmel zeige sich stark bewölkt. Nur im Alpenraum komme die Sonne hin und wieder durch.

Temperaturgefälle zwischen Nord- und Süddeutschland: „Denkwürdiges Ereignis mit Seltenheitswert“

Zwischen Nord- und Süddeutschland erwarten Experten am Wochenende ein Temperaturgefälle von rund 20 Grad. Meteorologen sprechen wegen des erwarteten zweigeteilten Wetters in Deutschland schon vorher von einem „denkwürdigen Ereignis mit Seltenheitswert“.

Für den heutigen Samstag hat der DWD eine Warnung für den äußersten Süden des Freistaats herausgegeben, diese gilt bis 16 Uhr. Betroffen sind die Kreise Miesbach, Oberallgäu, Ostallgäu, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen und Rosenheim. Dort drohen Sturmböen: „Es treten oberhalb 1500 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) aus südlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 95 km/h (26m/s, 51kn, Bft 10) gerechnet werden.“

Nach Wetter-Chaos in Bayern - Experte mit Ankündigung fürs Wochenende: „Irres Wetter steht vor der Haustür“

Update vom 5. Februar, 10.25 Uhr: Unterschiedlicher könnte das Wetter am Wochenende nicht sein: Während sich im Norden Deutschlands Dauerfrost und teilweise Schneesturm einstellt, werden im Südwesten und Süden Topwerte bis 15 Grad erreicht. Am Alpenrand sind bei Föhn sogar bis zu 18 Grad möglich. Eine „unglaubliche Temperaturdifferenz“, denn im Norden werden teilweise nur Tageshöchstwerte um minus acht oder minus neun Grad erreicht, wie Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.Met gegenüber wetter.net erklärte. „Ein irres Wetter steht vor der Haustür“, fasst er die Wetter-Lage zusammen.

Unwetter-Chaos: Teile Bayerns versinken im Hochwasser - Pegelstände besorgniserregend

Update vom 4. Februar, 12.48 Uhr: Während sich viele Teile Bayerns über einen sonnigen Tag und zarte Frühlingstemperaturen freuen dürfen, ist im Norden des Freistaats Land unter angesagt. In vielen Teilen Frankens haben die Pegelstände der Flüsse und Bäche besorgniserregende Höhen erreicht. Teilweise traten sie auch über die Ufer und überschwemmten Straßen, Felder und auch Wohnhäuser.

Im Norden und Osten Bayerns sind die Pegel der Flüsse und Bäche stark angestiegen.

Besonders betroffen von der Kombination aus Tauwasser und Niederschlag* der vergangenen Tage sind die Bezirke Oberfranken, Unterfranken und Oberpfalz. Der bayerische Hochwassernachrichtendienst gab für die Landkreise Cham, Schwandorf, Bamberg, Kulmbach, Lichtenfels, Kronach, Coburg, Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen die höchste Warnstufe aus. Das heißt es drohen auch Überschwemmungen von bebauten Gebieten. Die Pegel der Flüsse haben vielerorts bereits die Meldestufe 3 erreicht oder sogar schon überschritten.

Von der höchsten Meldestufe vier bleiben aber die meisten Gebiete wohl verschont, denn die Lage bessert sich langsam. Die höchsten Pegelstände sind für Donnerstagmittag vorhergesagt. Am Freitag zieht aber schon wieder neues Ungemach heran. Für den Norden Bayerns sind ab Mittag erneut ergiebige Regenfälle vorhergesagt worden. Laut wetteronline.de regnet es dort dann das ganze Wochenende über. Es drohen erneut Überschwemmungen.

Der Rest Bayerns wird vom Regen wohl bis voraussichtlich Sonntag verschont bleiben. Im Süden gibt es viele Sonnenstunden und kaum Bewölkung. München schwelgt etwa in einem traumhaften Donnerstag. Dabei steigen die Temperaturen auf bis zu 13 Grad. Erst in der Nacht auf Sonntag können auch hier die ersten Regentropfen fallen. Dazu wird es langsam wieder kälter.

Wetter: DWD warnt vor schweren Sturmböen in Bayern

Update vom 3. Februar, 19.02 Uhr: Für nahezu ganz Bayern liegt eine amtliche Wetter-Warnung vor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Sturmböen. Dazu heißt es: „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf.“ Die Warnung gilt in den meisten Kreisen bis Donnerstag (4. Februar), vier Uhr. Nur für die Stadt Ingolstadt gilt diese Warnung nicht, dort treten „nur“ Windböen auf.

Im Süden des Freistaats warnt der DWD sogar vor schweren Sturmböen: „Es treten oberhalb 1500 m schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen bis 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) gerechnet werden.“ Betroffen sind beispielsweise die Kreise Garmisch-Partenkirchen oder Berchtesgaden.

Für nahezu ganz Bayern liegt eine Warnung vor Sturmböen vor.

Wetter in Bayern: Häuser und Straßen von Hochwasser bedroht - Unwetterwarnung des DWD

Erstmeldung vom 3. Februar, 14.45 Uhr: München – Das Wetter* wird besser. Milde Meeresluft gelangt mit einer kräftigen westlichen Strömung nach Bayern. Das sorgt für relativ milde Temperaturen, aber auch für teils länger anhaltende Regenfälle, in Unterfranken auch für örtliche Gewitter. In Franken ist sogar erneut mit lokalen Überschwemmungen zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Am Mittwoch liegen die Höchstwerte zwischen acht und 13 Grad.

Hochwassergefahr im Maingebiet: Überschwemmungen von Häusern nicht auszuschließen

Für den Mittwoch prognostizierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) teils kräftige Regenfälle. Im Norden und Osten Bayerns steigt dadurch die Hochwassergefahr wieder. Das teilte der Hochwassernachrichtendienst des bayerischen Umweltamts in Augsburg am Mittwoch mit. Für die Nacht auf Donnerstag sind Überschwemmungen einzelner Häuser oder Verbindungsstraßen im oberen Maingebiet nicht auszuschließen. Weiter ansteigen könnte auch die Donau. Sie wird voraussichtlich die zweite von vier Meldestufen erreichen.

Zu rechnen ist auch mit starken Windböen* in der Nacht auf Donnerstag. Im Flachland erreichen sie um die 60 Stundenkilometer. In Nordbayern sowie im Alpenvorland teilweise sogar rund 70 km/h, in Schauernähe 80 km/h. Der DWD gab deshalb eine Unwetterwarnung* aus.

Entspannung ab Donnerstag: Sonnenstrahlen und bis zu 15 Grad am Wochenende

Die Lage beruhigt sich dann in der Nacht auf Donnerstag wieder und die Hochwasserlage entspannt sich. Auch die starken Windböen schwächen ab. Ab Donnerstag bleibt es im Süden dann weitgehend trocken. Die Sonnenstrahlen werden teils für längere Zeit die dichten Wolken durchdringen. Bis zum Samstag sind hier bis zu 15 Grad möglich. (dpa/ma) * Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-Bildfunk

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