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Deutscher Wetterdienst rechnet vor: Winter in Bayern war viel zu warm - trotz Schneechaos und Kältewelle

Das Wetter in Bayern bleibt zum Wochenende freundlich. Zwar kann es in manchen Gebieten zunächst regnen und sogar schneien, doch dann zeigt sich bald die Sonne.

  • An den östlichen Alpen drohen Regen und sogar Schneefälle. (Erstmeldung)
  • Bayern war die kälteste und sonnigste Region Deutschlands (Update vom 26. Februar, 15.16 Uhr).
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 26. Februar, 15.16 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits wenige Tage vor dem Ende des Winterquartals mit der Auswertung des Wetters begonnen. Dabei stellte sich heraus, dass in den Monaten Dezember, Januar und Februar im Freistaat am häufigsten die Sonne schien. Im Allgäu und im Chiemgau waren es bis zu 285 Sonnenstunden. Dazu gab es aber auch reichlich Schnee. Örtlich kam so bis zu 100 Zentimeter zusammen. Meteorologen rechneten eine Niederschlagssumme von knapp 165 Litern pro Quadratmeter aus.

Bei der Durchschnittstemperatur lag Bayern auch an der Spitze, beziehungsweise am Ende des Thermometers. Mit 0,8 Grad war es im Freistaat deutschlandweit am kältesten. Der Durchschnitt lag in der Republik bei 1,8 Grad. Dennoch war es in Bayern 1,8 Grad wärmer als in der Vergleichsperiode von 1961 bis 1990. Und auch im Vergleich mit der Periode von 1991 bis 2020 war der Winter zu warm und das schon zum zehnten Mal in Folge.

Wetter in Bayern: Bis zu 18 Grad am Alpenrand

Erstmeldung, 26. Februar, 09.45 Uhr: München - Die Menschen im Freistaat können sich zum Ende der Woche auf überwiegend schönes Wetter* einstellen. Am Freitag zeigt sich im Süden noch oft die Sonne, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Im Norden Frankens ziehen jedoch Wolken auf. Ab Mittag kann es auch etwas regnen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 10 und 16 Grad, am Alpenrand bis 18 Grad. In der Nacht zum Samstag (27. Februar) kühlt es auf vier bis minus zwei Grad ab. An den Alpen, im Vorland und am Bayerischen Wald kann es etwas regnen.

Wetter in Bayern: Regen und Schneefall an den Alpen - dann zeigt sich die Sonne

Zum Beginn des Samstags kann es an den östlichen Alpen noch regnen*, oberhalb von 800 bis 1200 Metern fällt Schnee.* Im Tagesverlauf zeigt sich die Sonne dann aber immer häufiger. Am Nachmittag ist es nur noch an den Alpen und den östlichen Mittelgebirgen wolkig. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen sechs und zwölf Grad. Bei bis zu zwölf Grad zeigt sich den DWD-Meteorologen zufolge auch am Sonntag in vielen Regionen Bayerns, unter anderem in München, die Sonne.

Bereits in der vergangenen Woche war es frühlingshaft in Bayern. „Ein neuer Wintereinbruch ist erstmal unwahrscheinlich, kann aber im März oder April immer noch mal kommen“, sagte Meteorologe Dominik Jung von qmet.de vor einigen Tagen. (kam/dpa) *Merkur.de/tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Rubriklistenbild: © Angelika Warmuth/dpa/dpa-Bildfunk

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