Nicht der erste Vorfall

„Abschiebung = Mord“: Unbekannte sprühen Graffito in Weinberg

+
Unbekannte sprühten ein Graffito gegen Abschiebung in einen Weinberg.

Erneut hat es in Würzburg einen Akt der Demonstration gegen Abschiebungen gegeben. Unbekannte Täter sprühten ein 20 Meter langes Graffito in einen Weinberg.

Würzburg - Mit einem etwa 20 Meter langen Graffito haben in Würzburg Unbekannte ihren Unmut über Abschiebungen von Migranten geäußert. Sie sprühten den Schriftzug „Abschiebung = Mord“ auf eine Steinwand in einem Weinberg. Die Polizei sucht nach den Tätern. Den Schaden bezifferte die Polizei am Mittwoch auf rund 7500 Euro. Die Farbe sei nicht einfach mit Chemikalien zu entfernen, da es sich um eine historische Mauer in einem Bio-Anbaugebiet handele.

In Würzburg hat es in den vergangenen Monaten in unregelmäßigen Abständen kleinere Demonstrationen gegen Abschiebungen gegeben. Das Graffito war laut Polizei in der Nacht zum Montag gesprüht worden, einige Medien hatten bereits am Dienstag berichtet.

In Odelzhausen wurde ein Sprayer von der Polizei auf frischer Tat ertappt. Er hatte aber eine außergewöhnliche Erklärung parat. Im Dreimühlenviertel wehrt man sich hingegen auf kreative Art und Weise gegen wilde Sprayereien.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Corona in Bayern: Für Kitas gelten ab heute neue Regeln - Spezielle Änderungen für Waldkindergärten 
Corona in Bayern: Für Kitas gelten ab heute neue Regeln - Spezielle Änderungen für Waldkindergärten 
Traunreut: Mann attackiert 20-Jährigen auf offener Straße - Festnahme wegen versuchten Mordes
Traunreut: Mann attackiert 20-Jährigen auf offener Straße - Festnahme wegen versuchten Mordes
Plötzlich Sturmwarnung für den Chiemsee: Zahlreiche Wassersportler per Großeinsatz evakuiert
Plötzlich Sturmwarnung für den Chiemsee: Zahlreiche Wassersportler per Großeinsatz evakuiert
Corona-Karte für Bayern: Alle Zahlen in Landkreisen und Städten - jetzt mit neuer bayerischer Obergrenze
Corona-Karte für Bayern: Alle Zahlen in Landkreisen und Städten - jetzt mit neuer bayerischer Obergrenze

Kommentare