Von russischem Weltraumbahnhof

Historischer Moment: Mini-Satelliten aus Bayern fliegen ins All - hier im Livestream

Eine Rakete startet von einem Schiff aus.
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Mit einer Rakete werden Mini-Satelliten aus Würzburg ins All geschossen. (Symbolbild)

Vier Satelliten aus Würzburg werden von einem russischen Weltraumbahnhof per Sojus-Rakete ins All geschossen. Sie sollen unter anderem bei der Klimaforschung helfen.

  • Vier Mini-Satelliten aus Würzburg sind bald im All unterwegs.
  • Sie werden per Sojus-Rakete vom Weltbraumbahnhof Plesszek (Russland) ins Weltall geschossen.
  • Ministerpräsident Markus Söder will per Video-Botschaft Grußworte an die Forscher richten.

Update, 14,03 Uhr: Mit einer Sojus-Trägerrakete hat Russland mehrere deutsche Forschungssatelliten ins All geschickt. Der Start vom Kosmodrom Plessezk im Norden des Landes sei wie geplant verlaufen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag Agenturen zufolge mit. Insgesamt sollten bei dem Flug 19 internationale Satelliten ins All gebracht werden.

Update vom 28. September, 12.31 Uhr: In weniger als einer Stunde ist es so weit. Satelliten aus Bayern, genauer gesagt aus Würzburg, werden mit einer Sojus-Rakete ins All geschossen (siehe Erstmeldung). Um 13.20 Uhr soll es losgehen. Sie können hier im Live-Stream dabei sein.

Mini-Satelliten aus Bayern fliegen ins All - Söder meldet sich bei Forscherteam

Erstmeldung vom 28. September, 7.47 Uhr: Würzburg/Plessezk - Vier kleine Satelliten aus Würzburg sollen am Montag (28. September) um 13.20 Uhr von Russland aus ins All geschickt werden, um als Team die Erde aus unterschiedlichen Perspektiven zu beobachten.

Mini-Satelliten aus Würzburg im All: Sie sollen bei Klimaforschung unterstützen

Die Satelliten sollen sich mehrere Monate lang selbstständig untereinander koordinieren und kontrollieren und optimale Beobachtungspositionen im dreidimensionalen Raum abstimmen. Nach Angaben des Zentrums für Telematik in Würzburg ist es Ziel, beispielsweise die Klimaforschung zu unterstützen.

Weltraumbahnhof Plesszek: Würzburger Satelliten per Sojus-Rakete ins All

Vom russischen Weltraumbahnhof Plesszek sollen die Mini-Satelliten mit einer Sojus-Rakete auf eine Umlaufbahn in rund 600 Kilometer Höhe gebracht werden. Gesteuert werden sie von Würzburg aus - per Funkverbindung. Sie sind jeweils etwa zehn mal zehn mal 30 Zentimeter groß.

Satelliten aus Würzburg im All: Markus Söder will Grußworte an Forscher schicken

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will den Angaben zufolge per Video Grußworte an das Forscherteam schicken. Der erste deutsche Pico-Satellit war 2005 der Würzburger „Uwe-1“. Seine Mission: via Internet im All zuverlässig Signale an die Würzburger Bodenstation senden und das in Experimenten optimieren. (kam/dpa)

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