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Zweiter Tag startet ruhiger: Hoffnung auf besseres Wetter

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Start des 187. Münchner Oktoberfests
Dunkle Wolken sind vor dem Einzug der Wiesnwirte über der Theresienwiese zu sehen. © Felix Hörhager/dpa

Bei Regen und Temperaturen um zehn Grad hat der zweite Oktoberfesttag ruhig begonnen. In den meisten Zelten waren am Sonntagmittag noch Plätze frei. Vor allem an den Fahrgeschäften war zunächst wenig los. „Das ist aber am ersten Sonntag immer so“, sagte Frank Ritter, Sprecher des Riesenrad-Betreibers. Hinzu komme das schlechte Wetter, ohne das der Andrang auch am Vortag wohl größer gewesen wäre.

München - Die Schausteller hätten für die nächsten Tage vor allem eine Hoffnung: „Besseres Wetter!“

„Schönes Wetter - und nicht krank werden“, ist auch der Hauptwunsch von Lebkuchenherz-Verkäufer Andreas Traut. Auch bei ihm lief das Geschäft verhalten - aber nicht wesentlich anders als vor der Corona-Zeit an solchen Regentagen. „Ich glaube nicht, dass das mit Corona oder Wirtschaft zu tun hat, sondern: schlechtes Wetter.“

Rudi Bausch, der diverse Alkoholika auf der Wiesn verkauft, sagt: „Wetterbedingt war das jetzt nicht so der Traumstart, aber abgerechnet wird am 3. Oktober.“ Und: „In erster Linie bin ich mal froh, dass wir überhaupt wieder da sein dürfen.“ Man blicke deshalb optimistisch auf die nächsten zwei Wochen.

Die Wiesn war am Samstag nach zwei coronabedingt abgesagten Oktoberfesten mit viel Andrang gestartet. Schon frühmorgens hatten die Gäste auf Einlass gewartet, um dann im Laufschritt die Zelte zu stürmen. An den Eingängen bildeten sich rasch lange Schlangen. Am frühen Nachmittag waren mehrere Zelte wegen Überfüllung geschlossen.

Das Fest dauert bis zum 3. Oktober und damit einen Tag länger, da der Tag der Deutschen Einheit auf den Montag nach dem letzten Wiesn-Sonntag fällt. dpa

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