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Hartz und herzlich: Neue Staffel – Vorstellung der neuen Bewohner

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Die beliebte Sozialdoku auf RTLZWEI hat einen neuen Drehort. In Trier-West begleitet die TV-Sendung den Alltag der Bewohner in der Magnerichstraße.

Trier ist ein beliebtes Touristenziel mit großer Geschichte. Doch Deutschlands älteste Stadt hat auch eine andere Seite. In Trier-West leben jedenfalls viele Menschen am Rande des Existenzminimums. Kein Wunder also, dass sich die Sozialdoku „Hartz und herzlich“ Trier-West als neuen Drehort ausgesucht hat. Die Hoffnung, die Hartz IV-Mühle zu verlassen, haben viele Bewohner hier schon längst aufgegeben.

SendungHartz und herzlich
DrehortTrier-West
SenderRTLZWEI

„Hartz und herzlich“ in Trier: Nadine und Raimund wollen heiraten – aber ihnen fehlt das nötige Geld

Trotz staatlicher Unterstützung ist die finanzielle Lage der „Hartz und herzlich“-Teilnehmer aus Trier-West mehr als angespannt, wie MANNHEIM24 berichtet. Die Geldsorgen sind hier allgegenwärtig. Doch zusammengeschweißt durch ihre Sorgen, geben sich die Bewohner gegenseitig Halt. In der Magnerichstraße leben Raimund und Nadine – zu der kleinen Familie gehört auch der 4-jährige Elias.

Das Paar ist arbeitslos. Mit dem Kindergeld, Pflegegeld und Hartz IV haben sie rund 1400 Euro im Monat zur Verfügung. Damit kann die junge Familie keine großen Sprünge machen, dabei möchten Raimund und Nadine sich nach vier Jahren Beziehung endlich das JA-Wort geben. Für die beiden Hartz-IV-Empfänger erweist sich das Vorhaben allerdings schon bald als organisatorische und finanzielle Herausforderung.

„Hartz und herzlich“: Seit über 30 Jahren arbeitslos – Ehepaar Hannelore und Ralf sind abhängig vom Staat

Zu den neuen Protagonisten von „Hartz und herzlich“ aus Trier gehören auch die Eltern von Nadine, die nur ein Stockwerk über ihrer Tochter wohnen. Hannelore und Ralf sind seit über 30 Jahren abhängig vom Staat. Schon längst haben sie sich an ein Leben an der Armutsgrenze gewöhnt. Geld war für sie nie wichtig.

Vielmehr haben sie Wert auf den familiären Zusammenhalt gelegt – und so ist bei ihnen immer was los. Nicht nur ihre Kinder Nadine und Steven kommen gerne vorbei, auch für viele Nachbarn sind Hannelore und Ralf eine wichtige Anlaufstelle. Besonders Familienoberhaupt Ralf freut sich über den Zusammenhalt: Fast täglich sieht er bei seinem Enkel nach dem Rechten.

„Hartz und herzlich“: Sush hat seinen Job wegen seiner Drogensucht verloren – „mir wurde mein Leben genommen“

Nur wenige Kilometer von Hannelore und Ralfs Mehrgenerationenhaus entfernt, lebt der 36-jährige Sush. Seit der ehemalige Taxifahrer seinen Führerschein wegen Drogen am Steuer verloren hat, ist er ebenfalls auf Hartz IV angewiesen. Seit drei Jahren ist er inzwischen arbeitslos und bezieht 446 Euro Hartz IV pro Monat. Die Arbeitslosigkeit macht ihm nicht nur finanziell zu schaffen.

„Mir wurde mein Leben genommen. Ist doch blöd, wenn du die ganze Woche nur zu Hause sitzt“, verrät der „Hartz und herzlich“-Protagonist in der ersten Folge aus Trier-West. Mittlerweile ist Sush seit zwei Jahren clean. Bis er seine Fahrerlaubnis wieder bekommt, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Auch ein weiterer „Hartz und herzlich“-Darsteller aus Mannheim hat seine Drogensucht überwinden müssen.

„Hartz und herzlich“: Valeska hat ihre Kinder an das Jugendamt verloren

Auch Sushs gute Freundin Valeska ist in der Sozialdoku aus Trier zu sehen und hat eine Gemeinsamkeit mit anderen „Hartz und herzlich“-Darstellerinnen: Ihre Kinder wohnen in einer Einrichtung des Jugendamts. Ein ähnliches Schicksal teilt auch „Hartz und herzlich“-Protagonistin Cindy aus Rostock – sie hat ihre Töchter in die Obhut des Amts übergeben müssen.

Seit der Geburt ihrer Tochter vor neun Jahren ist die 30-Jährige arbeitslos. Wenige hundert Meter von Valeskas gemütlicher Wohnung teilen sich Bernd und Mitbewohnerin Nina ein kleines Häuschen. Bernd betitelt sich selbst als Alkoholiker und häuft aufgrund seiner Sucht viele Schulden an. Unter finanziellen Sorgen leiden Sascha und sein Ehemann Mike – verzweifelt versuchen die „Hartz und herzlich“-Darsteller in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. (sik)

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