Coronaschutzimpfung und Testpflicht für Reiserückkehrer

1400 Personen wurden im Landkreis Dachau geimpft

Impfung
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Im Landkreis Dachau erhielten 1400 Personen die Coronaschutzimpfung

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Dachau laut RKI am 6. Januar bei 93,0 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Bis zu diesem Datum waren im Landkreis 296 Personen infiziert, 388 befanden sich in Quarantäne. Mit und an der Infektion sind 91 Personen verstorben.

Ausbruch in der Klinik Markt Indersdorf eingedämmt

Der Corona-Ausbruch im Krankenhaus Indersdorf konnte eingedämmt werden. Insgesamt sind bei dem Ausbruch somit 13 Patienten sowie elf Mitarbeiter (acht Pflegekräfte, ein Therapeut, zwei Ärzte) positiv getestet worden. Elf Patienten wurden auf die Corona-Station ins Klinikum Dachau verlegt, zwei Patientin in die Krankenhäuser nach Herrsching und Fürstenfeldbruck; die positiv getesteten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Der zur Sicherheit veranlasste Aufnahmestopp im Klinik in Markt Indersdorf bleibt bis mindestens 10. Januar bestehen. „Das Krankenhaus ist aktuell zu 100 Prozent ausgelastet,“ bestätigt der ärztliche Leiter der Notaufnahme Alexander von Freyburg.“ Die Verlängerung und Verschärfung, aber auch die Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen und Beschränkungen ist aus medizinischer Sicht daher trotz sinkender Inzidenz wichtig.“

Bisher (6. Januar) erhielten im Landkreis Dachau 1400 Personen die Coronaschutzimpfung

Seit Donnerstag, 7. Januar können sich alle mit höchster Priorität zu berücksichtigenden Personen an die beiden Impfzentren zur Vereinbarung eines individuellen Impftermins wenden. Eine Terminvereinbarung ist sowohl telefonisch – unter der bundesweit einheitlichen Nummer 116117 - wie auch über das Internet möglich. Auch die niedergelassenen Ärzte können Patienten entsprechend den verbindlichen Vorgaben in der CoronaimpfV melden. Das Landratsamt bittet aber um Verständnis, dass aktuell lediglich Personen mit höchster Priorität geimpft werden können und Impfberechtigungen weder „weitergegeben“ werden, noch individuelle Ausnahmen (chronisch Erkrankte, welche nicht von § 2 CoronaimpfV erfasst sind) gemacht werden können. Der ärztliche Leiter der Impfzentren, Dr. Christian Günzel stellte klar: „Wir bitten um Verständnis, dass wir auf Grundlage des zur Verfügung stehenden Impfstoffs nur eine beschränkte Anzahl an Impfterminen vergeben und diese - auch aufgrund der komplexen Lager- und Transportbedingungen - nur für wenige Tage im Voraus vereinbaren werden können.“ Bisher (6. Januar) konnten im Landkreis Dachau bereits 1400 Personen die Coronaschutzimpfung erhalten.

Testpflicht für Reiserückkehrer

Außerdem steht das Bayerische Testzentrum in Markt Indersdorf weiterhin zu den bekannten Öffnungszeiten zur Verfügung (https://www.landratsamt-dachau.de/gesundheit-veterinaerwesen-sicherheitsrecht/gesundheit/coronavirus/testzentrum/). In diesem Zusammenhang erinnert das Landratsamt Dachau auch nochmals an die neuen Melde- und Testpflichten bei Aufenthalten in Risikogebieten. Neben der allgemeinen Quarantänepflicht aufgrund der sind alle Rückkehrer aus Risikogebieten – unabhängig von der Aufenthaltsdauer – durch eine Allgemeinverfügung vom 22. Dezember 2020 verpflichtet, dem Landratsamt/CTT spätestens 72 Stunden nach Einreise aus einem Risikogebiet (z.B. auch Österreich und unabhängig von der Aufenthaltsdauer, also auch bei Tagesausflügen) ein aktuelles Testergebnis mitzuteilen. Das Testergebnis muss entweder bereits bei Einreise nach Bayern vorliegen (darf jedoch nicht älter als 48 Stunden sein) oder der Test muss binnen 48 Stunden nach Einreise erfolgen. Dies gilt unabhängig von den Quarantäne- und Testbestimmungen der EQV. Das Landratsamt Dachau weist auch darauf hin, dass diese Tests nicht kostenlos sind und von den Reiserückkehrern bezahlt werden müssen. „Die Kosten von etwa 150 Euro pro Person sollten bei einer Reise oder auch nur einem eintägigen Besuch in einem Risikogebiet (unter anderem ganz Österreich) mit eingeplant werden“, rät Katharina Gall, stellvertretende Mediensprecherin des Landratsamts. „Wir bekommen täglich Mitteilungen der Grenzpolizei über festgestellte odervon der Schleierfahndung erfasste Reiserückkehrer und sind verpflichtet, bei Nichteinhaltung der Quarantäne- und Testbestimmungen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten.“

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