Buslinien im Landkreis Dachau sorgen für Millionen Euro Defizite

Dachauer Busse
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Der Dachauer Kreistag beschloss die Verlängerung der Aufgabenübertragung für die innerstädtischen Busverkehre auf die Stadt Dachau bis 2033.

Der Dachauer Kreistag beschloss die Verlängerung der Aufgabenübertragung für die innerstädtischen Busverkehre auf die Stadt Dachau bis 2033. In diesem Zusammenhang fassten Stadt und Landkreis in der Sitzung am 11. Dezember auch die Vereinbarung über die Finanzierung der innerstädtischen Buslinien neu. 

Darin wird geregelt, dass die Stadt 30 Prozent (%), die Stadtwerke Dachau 30 % und der Landkreis 40 % des Defizits bei der Grundversorgung übernehmen. Auch diese Vereinbarung gilt bis ins Jahr 2033. Aktuell wird bei den städtischen Buslinien mit einem jährlichen Defizit in Höhe von 4,2 Millionen Euro gerechnet. Dieses Defizit entspricht dem Betrag, der nicht mit den Fahrgeldeinnahmen sowie staatlichen Zuschüssen gedeckt wird. Entsprechend der vereinbarten Kostenaufteilung beträgt der Anteil des Landkreises voraussichtlich rund 1,6 Millionen Euro, der gemeinsame Anteil der Stadt sowie der Stadtwerke 2,6 Millionen Euro. Zur Grundversorgung zählen auf den Buslinien durch das Stadtgebiet aktuell jährlich etwa 1,35 Millionen Buskilometer, was knapp 96 % aller innerstädtischen Busangebote umfasst. Hinzu kommen jährlich 60.000 Buskilometer, die ein zusätzliches Angebot darstellen. Für diese Zusatzversorgung übernimmt die Stadt die gesamten Kosten. Die im Stadtgebiet verkehrenden überörtlichen MVV-Regionalbuslinien, insbesondere Buslinien nach München sowie die neuen Tangentialverbindungen nach Fürstenfeldbruck und Garching finanziert der Landkreis Dachau vollständig. Mit dieser Vereinbarung konnte die Finanzierungsfrage des innerstädtischen Busangebots nun abgeschlossen werden.

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