Vereine wehren sich

ASV Dachau fordert Sonderförderungen

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Gemeinsam mit 13 weiteren Großsportvereinen aus Bayern entwarf der ASV Dachau ein Positionspapier zur aktuellen Corona-Lage.

Gemeinsam mit 13 weiteren Großsportvereinen aus Bayern entwarf der ASV Dachau ein Positionspapier zur aktuellen Corona-Lage. Darin schildern sie, nach eigenen Aussagen in einer Pressemitteilung, die derzeitige Situation der Sportvereine. Zusätzlich schlagen die Teilnehmer des Positionspapiers einen Stufenplan zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs vor. 

Selbstverständlich unter strengen Hygieneregeln, denn wir sehen durchaus die Notwendigkeit von Einschränkungen“, erklärt Andreas Wilhelm, erster Vorstand des ASV Dachau. Im Positionspapier fordern die Vereine, den (Breiten)-Sport nicht aus dem Blick zu verlieren: „Wir sehen die Notwendigkeit von Einschränkungen während der Pandemie. Wir fordern jedoch, den (Breiten)-Sport stärker in den Fokus zu nehmen. Politiker sollten den positiven Aspekt, dass Sport und Bewegung zur Erhaltung der Gesundheitbeitragen, in der Bekämpfung der Pandemie zu berücksichtigen. Wir stellen fest, dass den Breitensportvereinen nicht die erforderliche finanzielle Hilfestellung gewährt wird, die sie dringend benötigen.“

Weiter heißt es: „So divers wie die unzähligen Sportarten sind, so divers ist auch die Vereinslandschaft. Die Corona- Krise und die verbundenen Einschränkungen für den Sportbetrieb betreffen zwar alle Sportler und Vereine, jedoch in unterschiedlichem Ausmaß. Großsportvereine mit mehreren tausend Mitgliedern, Vereinsanlagen und Personal stehen vor anderen Problemen als Ein-Spartenvereine ohne eigene Sportanlagen.“ Die Kosten, die derzeit zur Verfügung gestellt würden, reichten laut Positionspapier nicht einmal für die Gebäudeversicherungen aus.

Das Positionspapier mit weiteren Informationen ist unter www.asv-dachau.de zum Download zugänglich.

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