Zu viele Jobs mit Verfallsdatum

28 Prozent aller Neueinstellungen im Landkreis Dachau sind befristet

Unterschreibung des Vertrages
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Infolge der Corona-Pandemie tragen Beschäftigte, die im Kreis Dachau einen befristeten Arbeitsvertrag haben, ein besonders hohes Risiko, ihre Stelle zu verlieren.

Wenn der Job zur Zitterpartie wird: Infolge der Corona-Pandemie tragen Beschäftigte, die im Kreis Dachau einen befristeten Arbeitsvertrag haben, ein besonders hohes Risiko, ihre Stelle zu verlieren. 

Davor warnt die IG BAU. Im vergangenen Jahr hatten 28 Prozent aller Neueinstellungen im Landkreis ein Verfallsdatum. Von rund 2.400 Arbeitsverträgen, die im zweiten Quartal neu abgeschlossen wurden, waren etwa 670 befristet, so die Gewerkschaft unter Verweis auf eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. „Die Zahlen zeigen, dass auf dem heimischen Arbeitsmarkt etwas aus dem Ruder gelaufen ist. In der Corona-Krise können Befristungen für die Betroffenen leicht zur Falle werden, wenn Unternehmen solche Stellen nicht mehr verlängern“, sagt Michael Müller, Bezirksvorsitzender der IG BAU Oberbayern. Nach Beobachtung des Gewerkschafters sind befristete Stellen in Branchen wie der Gebäudereinigung und der Landwirtschaft stark verbreitet.

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