Anwohner fühlen sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

Ärger um kommunalen Denkmalschutz

+
Die Stadt möchte mit dem „kommunalen Denkmalschutz“ zeit-charakteristische Bauten schützen.

Dachau - ÜB beantragte eine Wiederbehandlung der Erhaltungssatzung für Martin-Huber-Straße.

Die Stadt Dachau will einen „kommunalen Denkmalschutz“ einführen, der mithilfe einer Satzung in Bau- oder Änderungsvorhaben eingreifen darf, falls diese den städtebaulichen Charakter der Häuser, wie in diesem Fall in der Martin-Huber-Straße und dem Amperweg, beeinträchtigen sollten. 

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft stellt jetzt folgenden Antrag: Die Fraktion will eine Wiederbehandlung des Grundsatzbeschlusses im Stadtrat. Denn, der Beschluss sei ohne ausreichende Berücksichtigung der Interessen der betroffenen Grundeigentümer getroffen worden. Inzwischen meldeten sich Bürger mit einer schriftlichen Stellungnahme zu Wort gemeldet (siehe Leserbrief unten). Die ÜB sähe in der beabsichtigten Aufstellung einer Erhaltungssatzung einen drohenden übermäßigen und nicht erforderlichen Eingriff in das Eigentumsrecht. Die Partei zeigt sich erstaunt darüber, dass die Ausarbeitung des Satzungsentwurfs gut ein Jahr dauern solle. Sie schlägt vor, sollte der Grundsatzbeschluss aufgrund aktuellerer Erkenntnisse keine Mehrheit mehr finden, könnte das Bauamt die Arbeitszeit für andere Themen verwenden.


red

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Beste Stimmung bei der „Schwarzen Nacht“ der Dachauer CSU
Beste Stimmung bei der „Schwarzen Nacht“ der Dachauer CSU
Ex-Umweltminister Marcel Huber sprach bei Dachaus CSU
Ex-Umweltminister Marcel Huber sprach bei Dachaus CSU
Über 1.000 Besucher feierten beim Feuerwehrball
Über 1.000 Besucher feierten beim Feuerwehrball
Der Ausbildungspreis Fresenius ging an einen Pflegeschüler
Der Ausbildungspreis Fresenius ging an einen Pflegeschüler

Kommentare