Krankenhaus startet Kampagne

Mitarbeiter des Amper-Klinikum Dachau stellen sich vor.

Ingrid SchnellNicole Foitzek Alexander Groß vom Mper Klinikum
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Sie zeigen für ihr Klinikum gerne Gesicht: Ingrid Schnell (rechts), Nicole Foitzek und Alexander Groß.

Alle für ein Klinikum: Im Januar dieses Jahres startete die Kampagne „Wir sind das Helios Amper-Klinikum Dachau“, im Februar folgte die nächste Folge. Jetzt stehen zum dritten Mal die Beschäftigten des Klinikums in der ersten Reihe: Ob Pflegefachkraft oder Arzt, Kollegen aus Patientenfahrdienst, Controlling, Kantine oder Reinigung – sie alle repräsentieren ihr Krankenhaus. 

„Wir möchten die Menschen zeigen, die hinter den Kulissen täglich ihr Bestes für das Leben und die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten geben“, sagt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. „Nur dank des guten Miteinanders und Zusammenspiels aller Abteilungen funktionieren die Abläufe in einem großen Klinikum.“

Gute Seele der Kantine

Eines der Gesichter auf dem dritten Motiv ist Ingrid Schnell. Sie ist die gute Seele der Kantine. „Das Krankenhaus gehört zu mir wie die Stadt Dachau, in der ich aufgewachsen bin“, sagt die 63-Jährige. Sie hat 1989 in der privaten Frauenklinik Dr. Koschade als Küchenhilfe angefangen. In den 90er Jahren wurde das Haus vom Amper-Klinikum übernommen. Mittlerweile leitet Frau Schnell die Kantine. „Ich fühle mich sehr verbunden mit dem Haus und mag meine abwechslungsreiche Tätigkeit zusammen mit vielen langjährigen Kollegen.“ Ihre Abteilung sorgt nicht nur für Frühstück und Mittagessen der Beschäftigten, sondern macht auch das Catering für Veranstaltungen.

Heimat beim grünen H

Zurückgekehrt zu Helios ist Nicole Foitzek. „Ich habe meine Heimat bei dem grünen H gefunden“, sagte die 28-Jährige in Anspielung auf das grüne Helios-Logo. Nach ihrem Studium war sie in das kaufmännische Controlling im Helios Amper-Klinikum in Dachau eingestiegen.

Um auch Erfahrungen außerhalb eines privaten Klinikbetreibers zu sammeln, wechselte sie zu einem kommunalen Krankenhausverbund nach Altötting – und kehrte im Frühjahr dieses Jahres wieder nach Dachau zurück: „Helios hat ein breites Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten und das Tempo ist erheblich schneller.“ Sie verantwortet jetzt das kaufmännische Controlling aller vier Helios Kliniken in Oberbayern: „Eine herausfordernde Arbeit. Es macht sehr viel Spaß, dieses junge Team zu leiten.“

Anerkennung für Pflegekräfte

Erst ein halbes Jahr dabei ist Alexander Groß. Was ihm besonders gut gefällt: „Hier wird der Mitarbeiter wertgeschätzt.“ Er verantwortet die Pflegebereichsleitung und ist damit direkt dem Pflegedirektor unterstellt. Der 43-Jährige hat Erfahrungen bei privaten, kommunalen und kirchlichen Trägern gesammelt. In Zusammenarbeit mit der Personalabteilung kümmert er sich um Neueinstellungen in der Pflege und unterstützt neben dem täglichen operativen Geschäft die Weiterentwicklung der Beschäftigten in Führungspositionen. Besonders gern arbeitet er mit dem Anerkennungsmanagement zusammen: „Ausländische Pflegekräfte werden bei uns persönlich betreut, bis sie die offizielle Anerkennung ihrer Berufsausbildung in Deutschland erhalten – das habe ich in anderen Kliniken so noch nicht erlebt.“

Anzeigen und Plakate im Landkreis Dachau

Insgesamt sind 30 Mitarbeiter auf dem dritten Anzeigenmotiv abgebildet, das wieder in Lokalzeitungen im Landkreis geschaltet wird. Flankiert wird die Aktion von Plakaten, die in den nächsten Wochen an S-Bahn-Stationen, Parkplätzen und Bahnhöfen zu sehen sind. Unter dem Hashtag #wirzeigengesicht wird die Kampagne parallel online und auf den Social-Media-Kanälen der Amper-Kliniken auf Facebook und Instagram begleitet.

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