Ampertaler Edelrind im Landkreis Dachau

Ampertaler Edelrind geht ab August in den freien Verkauf

Landwirt Josef Steber mit seiner Frau und Werner Braun mit seinem Sohn Martin
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Landwirt Josef Steber, rechts mit seiner Frau Sophie, mästet seine Färsen mit selbst erzeugtem Futter, garantiert gentechnikfrei in einer ökologischen Kreislaufwirtschaft. Links: Ampertaler-Edelrind-Initiator Werner Braun mit seinem Sohn Martin

Dieses Projekt garantiert, neben mehr artgerechter und ökologisch einwandfreier Tierhaltung, den beteiligten Landwirten eine faire Bezahlung beim Verkauf von Rindern sowie stabile, gute Fleischpreise für Metzger und in der Gastronomie. 

Probeläufe im Umfeld von Metzger-Obermeister Werner Braun von der Innung Dachau-Freising bestätigten die Vorteile. Beteiligt sind zu Beginn je fünf Landwirte, Metzger und Gastronomen aus der Ampertal-Region zwischen Ammersee und Isar-Mündung und die Verbraucher. Auf dem Foto: Landwirt Josef Steber, rechts mit seiner Frau Sophie, mästet seine Färsen mit selbst erzeugtem Futter, garantiert gentechnikfrei in einer ökologischen Kreislaufwirtschaft. Links: Ampertaler-Edelrind-Initiator Werner Braun mit seinem Sohn Martin. 

Die Endverbraucher haben den großen Vorteil, dass sie höchste Qualität zu fairen Preisen bekommen. Das Fleisch ist garantiert regional, gentechnikfrei und von Tieren, die von Landwirten mit regionalem Futter aus nachhaltiger Landwirtschaft gemästet wurden. Also ein Gewinn für alle Beteiligten. Und damit erhält das Ampertaler Edelrind ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Alles geht auf eine Idee von Werner Braun aus Wiedenzhausen zurück, der dort auch den „Huberwirt“ als Mittagslokal betreibt. Er kauft seine Ampertaler Edelrinder von Landwirt Josef Steber aus Ried, nur wenige Kilometer hinter der Landkreisgrenze im Kreis Aichach-Friedberg. Dort bekommt Braun Färsen (junge weibliche Rinder, die noch nicht gekalbt haben). Ihr Fleisch weise winzige Fettanteile im feinfaserigen Fleisch auf, was als besonderer Geschmacksträger gelte. Die Tiere in Landwirt Stebers Ställen haben 20 Prozent mehr Platz und erhalten täglich frisches Stroh. Da sie nicht auf Spaltenböden stehen müssen, die Tierschützer oft kritisieren, muss Steber den Mist jede Woche selber entsorgen. Er bringt ihn in die hofeigene Biogasanlage, in der sie zusammen mit anderen Bio-Abfällen Biogas erzeugen. Was aus der Anlage herauskommt, dient im Kreislauf wieder als natürlicher Dünger für die Futterpflanzen auf Stebers Feldern. Das Projekt Ampertaler Edelrind wird vom Freistaat mit dem Siegel GQ (Geprüfte Qualität – Bayern) ausgezeichnet. 

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