Keiner kam wirklich zu Schaden

Asylheim in Vierkirchen teilweise ausgebrannt

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Ein Zimmer der Asylunterkunft in Vierkirchen brannte aus bisher ungeklärten Gründen vollständig aus.

Vierkirchen - 42 Bewohner brauchen nun eine neue Herberge

Aus bisher ungeklärter Ursache kam es vergangenem Freitag, 31. Juli, zu einem Zimmerbrand in der Asylbewerberunterkunft in Vierkirchen. 

Der Notruf ging gegen 16.50 Uhr bei der Feuerwehr Vierkirchen und den umliegenden Feuerwehren ein. Ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften machten sich auf den Weg. Beim deren Eintreffen brannte ein Bewohnerzimmer bereits lichterloh. Das Feuer konnte durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte in kurzer Zeit gelöscht werden. Trotzdem brannte das Zimmer fast vollständig aus. Infolge dessen „entrauchte“ die Feuerwehr den betroffenen Gebäudeteil. Die Bewohner der Unterkunft konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst aus dem Gebäude retten. Nur ein 20-jähriger Gambier, der sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude befand, musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus geliefert werden. Er konnte sich zuvor noch über ein Fenster retten. 42 Personen sind durch die Folgen des Brandes betroffen. Das Landratsamt Dachau und er Sanitätsdienst übernahmen die weitere Betreuung der Bewohner und klärten deren vorübergehende Unterbringung ab, da das Gebäude aufgrund des Brandschadens unbewohnbar ist. 

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Hinweise auf ein etwaiges Einwirken von außen liegen nicht vor.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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