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Auszubildende Selina Knebel aus Karlsfeld erhält Förderpreis

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Die Verleihung des IGA OPTIC Förderpreises an Selina Knebel  und Christian Tannek durch IGA OPTIC Außendienst Marc von der Burg konnte nur per Video-Schaltung erfolgen.
Die Verleihung des IGA OPTIC Förderpreises an Selina Knebel und Christian Tannek durch IGA OPTIC Außendienst Marc von der Burg konnte nur per Video-Schaltung erfolgen. © pri

Die Augenoptikergemeinschaft IGA OPTIC (Datteln/NRW), die bundesweit mehr als 600 Augenoptik-Geschäfte hat und hier in der Region auch Optik Tannek angeschlossen ist, ist es seit vielen Jahren ein Anliegen, die Ausbildung von Fachkräften in der Augenoptik zu unterstützen. 

Deshalb wurde vor Jahren der Förderpreis ausgelobt, um besondere Leistungen von Auszubildenden der Mitgliedsbetriebe bei der Gesellenprüfung zu würdigen. Dieser Preis wurde jetzt an Selina Knebel aus Karlsfeld verliehen. Sie hat als ehemalige Auszubildende des Dachauer Familienbetriebs Optik Tannek nicht nur den praktischen Leistungswettbewerb des Freistaats Bayern gewonnen, sondern wurde später auch Siegerin des bundesweiten Wettbewerbs in Dortmund.

Selina Knebel hatte sich 2017 nach bestandenem Abitur bei Optik Tannek als Auszubildende beworben. Sie wollte trotz des Abiturs zunächst eine klassische Ausbildung zur Augenoptikerin absolvieren. „Christian Tannek hat aber schnell festgestellt, dass Selina Knebel ein Rohdiamant war“, betonte Carsten Schünemann in seiner Laudatio für die Preisträgerin. Deshalb hatte Tannek seiner Auszubildenden empfohlen, ein duales Studium an der Hochschule in München zu absolvieren. Trotz der Konsequenz, dass Knebel damit zeitlich nur eingeschränkt im täglichen Geschäftsbetrieb zur Verfügung stehen würde. Denn der theoretische Teil in diesem dualen Studium hat den Praxisanteil im Betrieb natürlich eingeschränkt. Selina Knebel hat diese Herausforderung gemeistert, auch mit selbstständig organisierter Übungszeit in der Werkstatt von Optik Tannek. „Die Vielseitigkeit hat mich fasziniert. Die Werkstattarbeit, das Kaufmännische und der Kontakt zu den Kunden“, sagt die Preisträgerin, die seit der fünften Klasse selbst Brillenträgerin ist.

Die Bemühungen der Tanneks für den eigenen Nachwuchs kann Carsten Schünemann nur begrüßen. „Der Fachkräftemangel ist auch in der Augenoptik ein immer größeres Thema. Deshalb kann ich jedes unserer Mitglieder nur dazu aufrufen, durch eine gute Ausbildung selbst die Weichen zu stellen, dass auch künftig gutes Personal in unserer Branche zur Verfügung steht.“

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