Bäckerinnung

Fusionsgedanken vertagt

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Die Bäcker führten intensive Diskussionen über die Zukunft ihrer Innung.

Dachau/Landkreis - Bäckerinnung verschob den Gedanken, die Innungen Dachau und München zusammenzuschließen, auf die nächste Versammlung.

„Die Aufgabe des Bäckers müsse eigentlich sein, Semmeln und Brot zu backen. Die Verordnungen werden immer mehr und die Kontrollen intensiver. Das beschäftigt uns oft mehr als die Produktion von Lebensmitteln“, sagte Obermeister Ludwig Kloiber in der Bäcker-Herbstversammlung des Landkreises. Neben den Regularien berichtete er von der letzten Obermeistertagung, die sich unter anderem mit Personalkosten, Blechen für das Brezen backen und Nährwertdeklaration für verpackte Lebensmittel hatte. 

Wichtigster Punkt blieb ohne Entscheidung

Die Diskussion über die angedachte Fusion mit der Münchner Innung ergab keineswegs ein eindeutiges Meinungsbild. Die Befürworter der Überlegung erhielten als Gegenargument, dass die Arbeit des Vorstandes wegen einer Fusion der Innungen Dachau und München nur geringfügig weniger würde. Die Betreuung der Innungsmitglieder wäre nicht weniger aufwändig und zur Rechtssicherheit in der Beratung könnte sicher die Landesinnung weiterhin in Anspruch genommen werden. Diese Erfahrungen der Nachbarinnung Landsberg Lech, welche die Fusion eingegangen ist, gab den zahlreich teilnehmenden Handwerksmeistern wenig Mut zu einer Zustimmung. Ehrenobermeister Kornprobst übernahm die Aufgabe, bei allen 23 Innungsbetrieben eine persönliche Umfrage zu dem Thema Fusion zu starten. Bei der nächsten Versammlung kommt das Thema noch einmal auf die Tagesordnung.

hwa

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