Bauausschuss Sondersitzung: „Grüne Stadt“ Dachau

Bevölkerungswachstum in Dachau zieht die Notwendigkeit von Grün- und Erholungsflächen nach sich. Foto: Pilz

Dach

au (psa) Die SPD-Fraktion hatte im Vorfeld in einem Schreiben dafür plädiert, dass Unterlagen über die Ergebnisse des Thementisches Sport der integrativen Stadtentwicklung beigelegt werden sollten. Laut SPD gehören zu den Erholungsflächen auch die Sportflächen. Ebenso sprach sich die Fraktion für ein zügiges Verfahren aus. Dafür sollten die Referenten der Thementische der integrativen Stadtentwicklung zum Thema sowie der Umweltausschuss als Fachausschuss eingeladen werden. Zunächst gab der Leiter des Stadtbauamts, Michael Simon, Informationen über das Bevölkerungswachstum. In den letzten Jahren sei die Bevölkerung durchschnittlich um ein Prozent pro Jahr angestiegen. Mit derzeit rund 12.000 Pendlern müsse das Verhältnis Einwohnerzahl zu der Anzahl an Arbeitsplätzen gesteuert werden. „Jedes Jahre kommen etwa 400 neue Einwohner hinzu“, sagte Simon. Im Zuge dessen beriet der Stadtrat über den Bestand an bestehenden Grünflächen und Freiflächen sowie mögliche Entstehung von Erholungsflächen für die Bürger in Zukunft. „Die Gesellschaft verändert sich, wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen“, rief Oberbürgermeister Peter Bürgel auf. Vor allem für Personen zwischen 25 und 35 Jahren sei die Stadt Dachau als Lebensmittelpunkt attraktiv. Auch deren Kinder müsse man in die Planungen mit einbeziehen, so Bürgel in seinen Ausführungen. „Durch Ausweisung von Baugebieten kann man hier steuern“, erklärte der Oberbürgermeister. Es komme allerdings auf den Umfang der Bauausweisung an. Wie viel Wachstum verträgt Dachau? „Ich kann mir Wachstum nur vorstellen, wenn es für den Bürger keinen Qualitätsverlust gibt“, machte Peter Denk (ÜB) deutlich und verwies dabei auf ein Kultur- und Sportangebote und Arbeitsplätze. Die Stadt sei verantwortlich für eine gute Infrastruktur. Bauamtsleiter Simon sprach von der Marke Dachau als „Grüne Stadt“, die nach außen verbreitet werden müsse. Sein Vorschlag war Sport- und Erholungsflächen sowie –anlagen zu erfassen. Bevor es in die Detailbesprechung ging, zeigte Jens Heller, Referent vom Thementisch Umwelt-Natur-Energie (UNE) die Zukunft Dachaus mit den Schwerpunktthemen Natur/ Umwelt/ Freiflächen auf. Bei der Darstellung ging es um einzelne Maßnahmen wie beispielsweise die Forderung nach einem „grünen Band“ um die Obere Stadt und um allgemeine Forderungen unter anderem die Forderung von Grünflächen.

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