Bergkriterium Dachau 2019

200 Rennradler bezwingen Altstadtberg

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Rasante Abfahrten und kräftezehrende Anstiege bot das 68. Bergkriterium in der Dachauer Altstadt. Insgesamt 200 Rennradler fuhren in sieben verschiedenen Rennen um die Pokale.

Dachau – Kräftig in die Pedale traten heuer etwa 200 Rennradler an Maria Himmelfahrt, um den Altstadtberg auf zwei Rädern zu bezwingen, um dann mit viel Fahrtwind beim Bergabrauschen belohnt zu werden – und dass immer und immer wieder, denn in den sieben verschiedenen Rennen des Dachauer Bergkriteriums mussten teilweise bis zu 44 Runden gemeistert werden.

Zwei Mädchen stürzten

Moderator Berti Limmer (links) wurde für seine 25jährige Teilnahme am Bergkriterium von der SOLI Dachau geehrt.

In den ersten vier Rennen versuchten sich Kinder und Jugendliche am Berg – die jüngsten gerade einmal acht Jahre alt. Und das bei Regen, denn der Wettergott wollte anfänglich nicht so recht mitspielen. So kam es auch, dass zwei Mädchen auf dem nassen Asphalt zu Sturz kamen. „Diese weißen Kopfsteinpflaster beim Fußgängerüberweg sind einfach wahnsinnig rutschig“, sagte auch Moderator Berti Limmer, der heuer das 25. Jahr dabei war und dafür vom Organisator, der Soli Dachau, mit Blumen und einem Handtuch gedankt wurde. Zum Glück verletzten sich die Mädchen nicht schlimm, wie neue erste Vorsitzende Renate Märtl-Balk versicherte, nur Schürfwunden am Ellbogen waren die Folge. „Wir sind einer der wenigen, die ein Kriterium auf Kopfsteinpflaster ausrichten, es gibt nicht vieler solcher Art. Die Leute kommen teils nur deshalb“, erzählt sie. Die Radler wissen also, auf was sie sich einlassen.

Ehrenrunde mit dem Cabrio

Auch die Senioren starteten ihre 24 Runden unter dem Patronat der Volksbank noch bei Regen. Doch Runde um Runde wurde es besser. „Wir sind froh, dass der Asphalt jetzt etwas trocknet“, sagte da Märtl-Balk. Beim vorletzten Rennen, der Jugendklasse U17, unter dem Patronat von Landrat Stefan Löwl, mussten 22 Runden geradelt werden und jede zweite davon wurde gewertet. Beim Eliterennen mit den Eliteamateuren, Amateuren sowie der sogenannten Kontinental, wo auch ausländische Fahrer beispielsweise aus Frankreich dabei waren, gewann der schnellste nach 44 Runden und bekam den Preis der Stadt Dachau. Sie Sieger jedes Rennens durften mit Pokal, Schärpe und Blumensträuße mit dem Cabrio eine Ehrenrunde drehen – ganz ohne Schweiß auf der Stirn.

70 Helfer von der SOLI Dachau

Wolfgang Moll (links), ehemaliger SOLI-Vorsitzender übergab gelungen an neue erste Vorstizende Renate Märtl-Balk (zweite von rechts).

Damit alles reibungslos ablaufen konnten, stellte die Soli Dachau rund 70 Helfer. „Viele helfen schon seit vielen Jahren und wissen, wo man anpacken muss“, sagte deren erste Vorsitzende. Diese wurde zu ihrer Überraschung ebenfalls mit einem Blumenstrauß geehrt. Ihre Vereinskolleginnen bedankten sich für ihre Organisation, die sie zum ersten Mal in der Hand hatte. Der jahrelange, ehemalige Vorsitzende, Wolfgang Moll, war ebenfalls vor Ort und half „wo er konnte“, wie er selbst sagt. Ihm sei die reibungslose Übergabe sehr wichtig gewesen. Diese scheint gelungen zu sein.

Miriam Kohr

Quelle: Dachauer Rundschau

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