Berufung zum Priester

Die ganze Pfarrgemeinde Petershausen kam um mit Christoph Stürzer den festlichen Gottesdienst auf Petershausens Festwiese zu feiern. Foto: Hueber

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rshausen (hwa) Einer Hochzeit gleich betrachtet man die Primiz eines jungen Priesters. Als Primiz wird der erste Gottesdienst des geweihten Priesters in seiner Heimatgemeinde bezeichnet. Christoph Stürzer aus Petershausen war nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann seiner Berufung zum Dienst in der Kirche gefolgt und wurde nach seinem Theologiestudium von Erzbischof Reinhard, Kardinal Marx zum Priester geweiht. Die ganze Pfarrgemeinde kam und feierte mit Christoph Stürzer den festlichen Gottesdienst auf Petershausens Festwiese. Schon früh weckten Böllerschützen und Blasmusik den Ort sowie die Familie des Priesters. Fahnenabordnungen von allen Vereinen der Gemeinde und den Gästen aus den Ausbildungsorten des neuen Pfarrers holten zusammen mit ungezählten Ministranten, Konzelebranten, Kommunionkindern und natürlich Blasmusik den frisch geweihten Priester und seine Familie ab. In langer Prozession zogen alle zum Festplatz. Dort warteten schon hunderte Gläubige um den Einzug der Geistlichkeit durch den Primizbogen zu erleben. Konzelebrant Markus Gotteswinter ermutigte in seiner Primizpredigt Christoph Stürzer zu seinem neuen Amt, in dem er weder sähen, noch ernten darf, aber die Aufgabe erhält, mitzuhelfen beim Wachsen des Wortes Gottes. Zusammen mit den Konzelebranten Peter Dietz (Heimatpfarrer des Primizianten, Pfarrverband Petershausen), Dr. Wolfgang Lehner (Einsatzpfarrer des Primizianten, Pfarrverband Moosach), Stadtpfarrer Markus Gottswinter (Pfarrei Mariahilf, München-Au), Dekan Konrad Eder (Pfarrverband Jetzendorf Steinkirchen) und Amit Sinha-Roy (Primiziant des Jahres 1999 Petershausen, Pfarrverband Tuntenhausen) zelebrierte Stürzer das Hochamt, das die Chöre von Petershausen, Jetzendorf und Steinkirchen sowie die Blaskapelle Petershausen musikalisch begleiteten. Nach dem Dank des jungen Priesters an alle, die seinen Berufsweg begleiteten, vor allem an seine Familie und darüber hinaus an die, welche mit perfekter Organisation und unglaublichem Aufwand das Fest so schön gestalteten, segnete der neue Pfarrer die Fahnenbänder für jede teilnehmende Abordnung. Nach dem Segen für die Gläubigen endete das Hochamt mit „Großer Gott wir loben dich“ und der Bayernhymne. Zum Mahl geladen waren alle etwa 2000 Gottesdienstteilnehmer in der Mehrzweckhalle und in der Schulaula. Glänzend organisiert versorgten zahllose Helfer aus Pfarreien und Vereinen die Gäste, Grußworte und Willkommensgrüße füllten den Nachmittag bis bei der Primizvesper in St. Laurentius der Einzelprimizsegen von Christoph Stürzer erteilt wurde. Ein Fest, einer Hochzeit gleich, so wird dieser Tag nicht nur den Petershausern in Erinnerung bleiben.

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