1. meine-anzeigenzeitung
  2. Lokales
  3. Dachau

Der Oxenweg wird international

Erstellt:

Kommentare

null
Leader-Treffen in Aichach. Von links nach rechts: Harald Müller (Altbayerisches Donaumoos), Klaus Amann (Kelheim), Thomas Müller (Sauwald, Oberösterreich), Sylvia Podewils (Dachau AGIL), Beata Pásztor (Aichach) und Erich Herreiner, der Leader-Manager für die Region Schwaben-Nord © Max Direktor

Dachau - Ein Treffen fand im Landratsamt Aichach statt - dort wurden wichtige Ziele  festgelegt.

Gute Arbeit braucht Zeit. Das gilt auch für von der EU geförderte Vorhaben, werden doch an Vorbereitung und Planung hohe Anforderungen gestellt. Wenn verschiedene Regionen zusammenarbeiten, müssen die geplanten Vorhaben von allen beteiligten Regionen beschlossen werden. Zum Projekt Oxenweg, das alte Ochsentriebwege von Ungarn nach Bayern wieder in Erinnerung rufen will, liegen nun Beschlüsse aus sieben Leaderregionen aus Bayern und Österreich vor, der Oxenweg kann nun auch als transnationales Projekt starten. Dazu trafen sich im Aichacher Landratsamt die Manager der beteiligten lokalen Aktionsgruppen: Harald Müller vom Altbayerischen Donaumoos, Sylvia Podewils von Dachau AGIL und Thomas Müller als Vertreter von vier oberösterreichischen Leader-Gruppen. Eingeladen hatte Beata Pásztor, Leader-Managerin des Wittelsbacher Landes, das die Federführung über alle internationalen Maßnahmen zum Oxenweg übernommen hat. Mit dabei auch zwei regionale Leader-Manager: Irmgard Neu-Schmid für die Leader-Region Oberbayern-Nord und Erich Herreiner für die Region Schwaben-Nord. Als interessierter Gast mit dabei: Klaus Amann aus der Region Kelheim, die Interesse zeigt, sich am Oxenwegprojekt zu beteiligen. Eine ganze Reihe von Projekten sollen nun in Angriff genommen werden. Angedacht ist eine professionelle internationale Homepage, die nicht nur alle wichtigen historischen Informationen enthält, sondern die auch allen beteiligten Regionen die Möglichkeit bieten soll, sich selbst vorzustellen. Die Homepage soll dreisprachig – in deutsch, englisch und ungarisch – geführt werden. Geplant ist auch ein kleiner Film, der auch auf Messen gezeigt werden kann. Eine Wanderausstellung über Themen rund um den Oxenweg soll entstehen. Eine Publikation soll alle interessanten Informationen zusammenführen, vor allem auch interessantes Kartenmaterial anbieten. Als zeitgemäße Veröffentlichungsform ist ein E-Book angedacht, das sich jeder kostenlos von der zentralen oder regionalen Homepage herunterladen kann. Sylvia Podewils, LAG-Managerin von Dachau AGIL, zeigte sich erfreut über die auf dem Treffen erreichten Fortschritte. „Durch den transnationalen Oxenweg erhoffen wir uns eine vertiefte Zusammenarbeit mit unseren Partnern entlang des Weges – auch auf wirtschaftlicher und touristischer Ebene. Ziel ist und bleibt, mittelfristig einen durchgehenden Radweg bis in die Heimat der ungarischen Grauoxen zu errichten.“ Nun müssen die Förderanträge in Bayern und in Oberösterreich ausgearbeitet werden. Ziel ist auch, die Ungarn wieder ins Boot zu holen, nachdem – wie Thomas Müller auf dem Treffen mitteilte – inzwischen wieder Mittel für transnationale Projekte zur Verfügung stehen. Beata Pásztor wird Kontakte zum ungarischen Landwirtschaftsministerium und zu den interessierten ungarischen Leaderregionen aufnehmen.

red

Auch interessant

Kommentare