Bürgermedaille für Wolfgang Graf

Bürgermedaille für Wolfgang Graf

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Der langjährige Altomünsterer Vizebürgermeister Wolfgang Graf (links) erhielt von Rathaus-Chef Anton Kerle die Bürgermedaille mit der dazu gehörigen Urkunde.

Altomünster - Der langjährige Vizebürgermeister der Marktgemeinde Altomünster erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Rathaus-Chef Anton Kerle.

Der langjährige frühere Vizebürgermeister der Marktgemeinde Altomünster, Wolfgang Graf, der in dieser Wahlperiode als dritter Bürgermeister fungiert, wird im kommenden Frühjahr nicht mehr für das Ortsparlament kandidieren, nach 23 Jahren Zugehörigkeit. 

Deshalb beschlossen seine Kolleginnen und Kollegen kürzlich in einer nicht-öffentlichen Sitzung den 63-jährigen vorbildlichen Demokraten mit der Überreichung der Bürgermedaille zu ehren. Einer der vielen weiteren Gründen für die Auszeichnung: Graf ist ein engagiertes Mitglied der Kolpingsfamilie – sein Herz schlägt seit jeher für die Schwachen und sozial Benachteiligten. Graf erhielt die Medaille samt Urkunde aus den Händen von Rathaus-Chef Anton Kerle, im Rahmen des Weihnachtsessens des Gemeinderats im Kapplerbräu. Vor den rund sechzig geladenen Gästen zählte der Bürgermeister die zahlreichen Stationen Grafs in dessen politischer Vita auf: Von 2002 bis 2014 fungierte der Geehrte als Stellvertreter von Kerles Vorgänger Konrad Wagner – der Altbürgermeister umarmte und gratulierte seinem langjährigen Weggefährten als Erster. Im Kommunalparlament fungierte Graf zwei Jahrzehnte als Jugendreferent und wirkte in zahlreichen Gremien mit, etwa im Schulverband. Von 2004 bis 2014 vertrat Wolfgang Graf zudem die Marktgemeinde im Kreistag. Er engagiert sich in vielen Vereinen Altomünsters; „viel mehr als man von einem normalen Vereinsmitglied erwarten kann“, wie Kerle betonte. 

So im Museumsverein, dem Klosterladen, dem Krieger- und Soldatenverein oder dem TSV Altomünster. Besonders hob der Rathaus-Chef Grafs soziales Engagement hervor, ganz im Sinne Adolph Kolpings, ganz im Sinne seiner christlich geprägten Lebensweise, so Kerle. Graf bedankte sich in einer anrührenden Rede. „Man muss sich alles im Leben erarbeiten. Erarbeiten kann man sich nur, was einem am Herzen liegt. Und dafür kann man sich engagieren.“ Sein Engagement hätte immer der Jugend und den sozial Schwachen gehört, so Graf. Es sei wichtig, junge Leute mitzunehmen, ohne sie dabei zu beeinflussen. Tipps geben reiche oft schon, entscheiden müsse jeder selber. Er wandte sich an die an seine langjährigen Kolleginnen und Kollegen „Deswegen wünsche ich Euch gute Entscheidungen“. Warmherziger Beifall, viele der Anwesenden erhoben sich.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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