Bürgerversammlung in Etzenhausen

Bürgel verteidigt die Windrad-Klage

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Zur Bürgerversammlung in Etzenhausen kamen etwa 30 Bürger, zudem etliche Stadträte. Oberbürgermeister Peter Bürgel (rechts) antwortete auf die Fragen und Anregungen der Bürger.

Dachau - Zur Bürgerversammlung ins Schützenheim Etzenhausen hatte die Stadt Dachau am Dienstagabend geladen

 Etwa 30 Bürger waren gekommen, etliche von ihnen meldeten sich zu Wort. Am häufigsten wurde die Schallschutzmauer entlang der Bahnstrecke thematisiert. Eine kurze Debatte gab es über die Qualität des Volksfestbieres. Und ein Thema fehlte natürlich auch nicht: Hunde-Haufen. Heinz Herther brachte das „Klackern“ der Schallschutzwände entlang der Bahnstrecke zur Sprache.

Durch den Luftzug vorbei fahrender Züge bewegten sich die Wandelemente in ihrer Verankerung, was zu einem Geräusch führe. Oberbürgermeister Peter Bürgel (CSU) sagte zu, dass sich die Stadt an die Bahn wenden werde. Karl-Heinz Matschiner fragte den OB wegen der Begrünung der Mauer, die einmal geplant gewesen sei. Bürgel darauf: „Die Bahn hat dazu keine Verpflichtung und wir auch nicht. Da wird sich nichts ändern.“ Schließlich verursache die Begrünung auch Pflegekosten, zudem gebe es keine Beschwerden mehr über die graue Wand, argumentierte Bürgel. Heinz Herther monierte darüber hinaus die Verunreinigung der Grünanlage entlang der Anton-Burgmaier-Straße durch Hundekot. „Das ist eine herrliche Hundemeile, alle 15 Meter liegt ein Haufen“, sagte Herther. Er plädierte dafür, Eimer mit Hundetüten aufzustellen. OB Bürgel berichtete, dass die Resultate der Hundebehälter „sehr dürftig“ seien, weil die meisten Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners nicht entfernten. „Aber wir probieren es mal, einen Behälter aufzustellen“, sagte Bürgel zu. Ulrich Hartberger kritisierte in seiner Wortmeldung die Klage der Stadt gegen das Windrad, das bei Steinkirchen errichtet wird. „Man muss keine Kosten vom Zaun brechen für ein vorbildliches Projekt“, sagte er. Zudem seien die Erfolgschancen der Klage von Anfang an schlecht gewesen. Bürgel antworte etwas gereizt, die Klage habe dafür sorgen sollen, dass „die Windräder nicht kreuz und quer stehen“. Zudem seien „viele Bürger“ gegen das Windrad. Kritik an der Anlage wurde auf der Bürgerversammlung allerdings nicht geäußert. Zudem meinte Hartberger, dass ihm das Bier auf dem Volksfest nicht schmecke sprach von „Spaten-Gwasch, furchtbar, greislig.“ Bürgel entgegnete, dass Hartberger mit seiner Kritik zu einer absoluten Minderheit in Dachau gehöre und meinte: „Mir schmeckt auch nicht jedes Bier“.

sel

Quelle: Dachauer Rundschau

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