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15 Bus-Verbindungen zum GADA A8 - Tangentiale Linie 836 verbindet S-Bahnhöfe von Dachau und Olching

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REINHARD-DIETMAR SPONDER, Bergkirchen-Feldgeding - Das Gewerbegebiet an der Autobahn A8 (GADA A8) ist seit dem jüngsten MVV-Fahrplanwechsel im Dezember 2009 deutlich besser mit den S-Bahnhöfen in Dachau und Olching verbunden. Die Omnibuslinie 836 bietet Montag bis Freitag zwischen 5:36 Uhr und 22:21 Uhr an der Haltestelle Kreuzackerstraße am südöstlichen Rand von GADA jeweils 15 Verbindungen pro Tag in Richtung S-Bahnhof Dachau. Nach OIlching fahren die Busse hier zwischen 6:07 Uhr und 22:57 Uhr. Eigens für die neu eröffnete Glockenbäckerei mit ihren 400 Beschäftigten hält der 836er in GADA-West in Richtung Dachau zwischen 5:35 Uhr und 22:20 Uhr zwölfmal und in der umgekehrten Richtung zwischen 7 und 22:59 Uhr elfmal. Einige Busse fahren sogar von und zum S-Bahnhof Fürstenfeldbruck sowie einer bis zur beziehungsweise ab der Berufsschule Dachau. Ein Bus beginnt seine Fahrt 6:46 am Dachauer S-Bahnhof und erreicht GADA West um 7 Uhr und fährt nicht nach Olching weiter, sondern dreht sofort um. Er ist um 7:17 Uhr zurück am Dachauer S-Bahnhof. Sporadischer Natur sind dagegen die Verbindungen wie bisher mit den Linien 703 der Firma Merk von Gaggers zur MAN und MTU und wieder zurück sowie mit der Linie 721 von Oberumbach, Odelzhausen und GADA nach Dachau beziehungsweise umgekehrt. Tobias Kipp, der für die Gemeinde Bergkirchen das GADA-Mobilitätsmanagement mit Unterstützung durch die Deutsche Energieagentur DENA erarbeitet hatte, wies darauf hin, dass gerade ein Flyer für alle Verbindungen von und nach GADA gedruckt werde. Landrat Hansjörg Christmann (CSU) gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass mit zunehmendem Nutzungsgrad von GADA A8 auch die Auslastung der Buslinien steigen werde. Als Beispiel führte er hier die Glockenbäckerei an. Bergkirchens Bürgermeister Simon Landmann (CSU) erläuterte, die Planungen hätten drei Jahre gedauert. In deren Rahmen befragte die Gemeinde die GADA-Firmen detailliert nach deren Schichten und sammelte für den Münchner Verkehrs- und Tarifverbgund (MVV) umfangreiches Datenmaterial. Die Kosten für diese Busanbindungen trägt mit rund 100.000 Euro der Landkreis Dachau. Rund 32.000 Euro steuert die Gemeinde Bergkirchen für die späten Verbindungen zur Glockenbäckerei bei. Auch der Landkreis Fürstenfeldbruck beteiligt sich mit 3500 Euro. Albert Herbst, im Landratsamt Dachau zuständig für den öffentlichen Personen-Nahverkehr, betonte, ohne die Zuschüsse des Landkreises ginge es nicht.

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