Corona-Inzidenz steigt auch im Landkreis Dachau wieder

Die auf die ungeimpften Personen errechnete Inzidenz liegt mit 269 weiterhin deutlich über dem Gesamtwert
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Die auf die ungeimpften Personen errechnete Inzidenz liegt mit 269 weiterhin deutlich über dem Gesamtwert

Am Dienstag, 4. Januar meldet das Landratsamt Dachau für den Landkreis eine Inzidenz von 194,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.  Auch wenn das Gesundheitsamt an allen Feiertagen die Neuinfektionen bearbeitet und weitergemeldet hat, ging die Testquote zwischen den Jahren merklich zurück.

Nach den Feiertagen steigt die Inzidenz nun wie erwartet an. Auch die neue Virusvariante Omikron verbreitete sich im Landkreis.
Die auf die ungeimpften Personen errechnete Inzidenz liegt mit 269 weiterhin deutlich über dem Gesamtwert - bei geimpften Personen ergibt sich eine Inzidenz von 140. In der Gruppe der Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren ist die Inzidenz mit 226 ebenfalls höher als der Gesamtwert. Bei den Bürgern über 60 Jahre liegt die Inzidenz aufgrund einer hohen Impfquote bei 88.

Nach wie vor werden im ganzen Landkreis weitere (private) Teststellen geöffnet beziehungsweise die Kapazitäten erhöht. Dort werden insbesondere Bürgertests (PoC-Schnelltests) kostenlos und ohne weitere Begründung durchgeführt. Das Landratsamt weist darauf hin, dass im Testzentrum in Markt Indersdorf kostenlose Testungen weiterhin nur aufgrund medizinischer Indikation und mit entsprechender Bescheinigung durchgeführt werden. Eine Übersicht über alle Teststellen und wer aktuell Anspruch auf einen kostenfreien PCR-Test hat ist unter www.landratsamt-dachau.de/coronatest zu finden. Das Helios-Amper-Klinikum meldet weiterhin eine hohe Zahl an Corona-Patienten. Aktuell werden 17 Patienten im Alter von 35 bis 95 Jahren mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt, neun haben keinen Impfschutz. Acht Corona-Patienten sind – meist mit dem Impfstoff des Herstellers BioNTech - geimpft, die zweite Impfung liegt jedoch in allen Fällen über sechs Monate zurück. Dies zeigt die Wichtigkeit der sogenannten Booster- beziehungsweise Drittimpfung. Weitere vier Patienten im Alter von 54 bis 76 Jahren müssen aktuell intensivmedizinisch betreut werden. Ein Patient hat einen Impfschutz, der jedoch über sechs Monate alt ist – die anderen drei Patienten haben keine Coronaschutzimpfung. In der vergangenen Woche ist eine Person an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben.

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