Das Contact Tracing Team nimmt seine Arbeit auf

Corona-Update aus dem Landkreis

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Bis Donnerstag, 23. April, hatten bereits 589 Personen die Quarantäne als „geheilt“ verlassen.

Dachau/Landkreis - Ein weiterer Landkreisbürger ist an Corona gestorben

Am Sonntag, 26. April, wurde keine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet, es bleiben damit 849 Corona-Fälle im Landkreis. 

Bis Donnerstag, 23. April, hatten bereits 589 Personen die Quarantäne als „geheilt“ verlassen. 

Aktuell sind weitere 326 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. 

Das Landratsamt Dachau meldet bedauerlicherweise, dass seit Sonntag eine weitere, positiv auf das Coronavirus getestete Person im Alter von 69 Jahren verstorben ist. 

In der vergangenen Woche wurden die sogenannte "Contact Tracing Teams" (CTT) im Gesundheitsamt eingewiesen und geschult. Hierbei handelt es sich um ein Team aus  Anwärtern sowie Fachpersonal aus den Bereichen Katastrophenschutz und Gesundheitsamt des Landratsamts. Unterstützt sowie ergänzt wird das Team durch einen Polizeibeamten.

Erste Aufgaben konnte das CTT bereits vergangene Woche übernehmen, beispielsweise wurde das Betreuungsmanagement zu den unter häuslicher Quarantäne stehenden Kontaktpersonen 1, welches in den letzten Wochen von den Gemeinden durchgeführt worden war, übernommen. 

Neben diesem Betreuungsmanagement liegt die Hauptaufgabe des CTT bei der Ermittlung von Kontaktpersonen der Kategorie 1. Aber auch die Erstellung und Verwaltung der Quarantänebescheide für alle Personen, welche auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes unter Quarantäne gestellt werde oder sonstige Einschränkungen erhalten müssen, sowie die Vorbereitung der Test-Kits und die Organisation der Zentrale Coronavirus Teststation des Landratsamts in Markt Indersdorf gehören zum Aufgabengebiet des CTT. 

Das Team arbeitet täglich in unterschiedlichen Teams und Schichten und stellt auch eine Rufbereitschaft für andere Behörden und öffentliche Stellen rund um die Uhr sicher.

Die Personalaufstockung für das CTT sowie deren flächendeckende Einrichtung erfolgt auf Grund der Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI), nach welcher ein "Kontaktpersonen-Management längerfristig erforderlich sein wird, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, Kontaktpersonen frühzeitig zu isolieren und so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen." Vor diesem Hintergrund der bevorstehenden schrittweisen Lockerung der Ausgangs- und Wirtschaftsbeschränkungen gelte dies umso mehr.

red

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