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99,31 Prozent für Landratskandidat Stefan Löwl

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CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath (ganz rechts vorne) überreichte dem Landratskandidaten der CSU für den 16. März 2014, Stefan Löwl (3. v. r. vorne), als Wahlkampfmaskottchen einen Plüsch-Löwen. © Sponder

Dachau - Fast einstimmiges Wahlergebnis bei der Kreisvertreterversammlung der CSU

Vor Beginn der Kreisvertreterversammlung der CSU am Mittwochabend im ASV-Theatersaal in Dachau gestand der Kandidat Stefan Löwl: „Ich bin schon ein bisschen nervös.“ Doch nach einem Wahlergebnis von 144 von 145 Stimmen für ihn als Landratskandidaten sagte er: „Das fühlt sich gut an.“ Mit lang anhaltendem, teilweise stehendem Applaus feierten die CSU-Delegierten dieses fast Ostblock-ähnliche Ergebnis, mit dem sie ihrem Kandidaten über die Kommunalwahl am 16. März 2014 auf den Chefsessel im Landratsamt befördern wollen. Löwl selbst hatte vor der Wahl in einer längeren programmatischen Rede sieben Themenfeld umrissen, die er als Landrat des Landkreises Dachau anpacken will. So will er zum einen den demographische Wandel gestalten und die Verkehrsprobleme im Landkreis lösen. Dazu möchte er die gesellschaftlichen Kompetenzen der Landkreisbürger aktivieren und ehrenamtliches Engagement fördern. Wie schon bei seinem Vorgänger, Landrat Hansjörg Christmann, ist die Bildung für ihn ein Garant für die Zukunft, die er deshalb stärken will. Dann kam er zu seinem Leib- und Magenthema, der vor Ort zu meisternden Energiewende. Auf diesem Gebiet hat er sich bislang schon einen Namen als Abteilungsleiter im Landratsamt gemacht. Es sei ihm klar, so Löwl, dass er die Zukunftsprobleme des Landkreises nur durch Bürgernähe wie beim Projekt „zwischen Dorf und Metropole“ und mit Hilfe des Ausbaus der elektronischen Verwaltung meistern könne. Löwl versprach Engagement für die Wirtschaftsförderung, eine moderate Kreisumlage sowie als gebürtiger Schwabe aus Bietigheim-Bissingen stabile Finanzen. Die Identifikation mit dem Landkreis brauche sowohl Kultur als auch das Bewusstsein für die Zeitgeschichte nach dem Vorbild von Dachaus Oberbürgermeister Peter Bürgel. Christmann betonte vor der Wahl, auch sein Vorgänger Hubert Pestenhofer; sei kein Dachauer, sondern Rosenheimer gewesen: „Und er war kein schlechter Landrat.“

srd

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