Sind Schottergärten wirklich weniger pflegebedürftig?

Dachau: Freie Wähler fordern ein Verbot von „ökologisch-wertlosen“ Schottergärten

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Die Dachauer Freien Wähler fordern ein Verbot für Schottergärten.

Dachau - Als „Gärten des Grauens“ bezeichnet eine Berliner Bürgerinitiative die sogenannten Schottergärten, die in immer mehr Neubaugebieten, besonders in Vorgärten, entstehen.

Hierbei handelt es sich um Gartenflächen deren Gestaltungsmittel Steine und Kies sind. Einige Gartenbesitzer streben damit auch eine Minimierung der Pflege an. 

Doch beim näheren Hinsehen entpuppt sich das als Irrglaube. Auf zu wenig gepflegtem Kiesel setzt sich Moos an, was ihn dreckig und ungepflegt wirken lässt. Die Freien Wähler (FW) Dachau fordern nun das Verbot solcher Schottergärten: „Diese Gärten sind aufgrund fehlender Grün- und Blühpflanzen ökologisch wertlos und haben einen negativen Einfluss auf das sogenannte Mikroklima des direkten Umfeldes.“ 

Was meinen Sie? Sollten Schottergärten in Dachau verboten werden?

FW-Vorsitzender und Stadtrat Markus Erhorn erklärte: „Erlangen und Würzburg haben solche Gärten bereits weitgehend verboten. Dachau sollte diesem Beispiel folgen.“ 

Auch sein Stadtratskollege Robert Gasteiger äußert sich ähnlich: „Mit Blühgärten können wir Umwelt und Insekten schützen, darum ist ein Schottergärten-Verbot richtig und wichtig“. In einem Stadtratsantrag fordern die Freie Wähler Dachau zusammen mit den Bürgern für Dachau daher das Verbot von Schottergärten in Dachau.

red

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