Weißbierkarussell statt Volksfest

Junge Handwerker aus Dachau sorgten für Wiesn-Stimmung im eigenen Garten

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Junge Handwerker aus Dachau sorgten für Wiesn-Stimmung im eigenen Garten

Dachau - Statt Trübsal über die Corona-bedingte Absage des Dachauer Volksfestes zu blasen, setzten vier Jungs aus Dachau ihre Idee vom „Volksfest DAHoam“ um: In drei Monaten bauten sie ein mit LEDs beleuchtetes, sich eigenständig drehendes Weißbierkarussell für den heimischen Garten.

Dafür investierten Florian Zagler, Felix Mayer, Florian Mair und Thomas Loderer ihre freien Samstage seit Ende Mai. 

Zagler berichtete: „Wir haben alles selber gemacht. Felix und Thomas sind Schmied und Kunstschlosser und ich bin Metaller. Wir können schweißen und waren deshalb dazu im Stande, alles alleine zu stemmen.“ Hilfe bei der Holzverarbeitung und dem Dekorieren erhielten die Vier von ihren Freundinnen. „Die Damen waren für die Feinarbeit und die Optik sowie die Lichterketten zuständig“, erklärte Zagler schmunzelnd. 2.500 Euro investierten die Freunde in ihr Projekt, das sich wärend der eigentlichen Volksfestzeit, vom 8. bis 17. August, im Garten der Zaglers, im Westen von Dachau, drehte. „Wir waren teilweise 20 Leute und das Karussell drehte sich noch“, berichtete Zagler erfreut. Für eine Runde brauche das Gefährt knapp drei Minuten. Allerdings sei die Geschwindigkeit am Motor regelbar. Diese Woche soll es, laut Zagler, wieder abgebaut werden. „Aber nicht für immer“, sondern nur bis nächstes Jahr. „Wir haben es so entworfen, dass es immer wieder auf- und abgebaut werden kann“, erklärte Zagler. 

Bis dahin wollen die Konstrukteure noch einige Verbesserungen anbringen: „Ein paar Bauteile müssen wir austauschen und bisher ist keine Zapfanlage integriert“, sagte Zagler. Das Bier mussten sich Besucher aus der Garage holen. Und auch die Musik könnte nächstes Jahr schon aus integrierten Boxen kommen.

ste

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