Wegen Corona werden Veranstaltungen verschoben oder abgesagt

Dachaus Kultur auf Eis gelegt

Das Schloss Dachau.
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Das Schlosskonzert, geplant für den 7. November, muss zunächst auf den 5. Dezember verschoben werden.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden in Deutschland und Österreich statt. Jedes Jahr am 9. November veranstaltet die Stadt Dachau ein Pogromnacht-Gedenken, um den vertriebenen Dachauer Bürger zu würdigen.

Dieses Jahr muss die geplante Veranstaltung mit Sabine Bloch im Ludwig-Thoma-Haus aufgrund der aktuellen Corona-Situation entfallen. Oberbürgermeister Florian Hartmann wird deshalb am 9. November an der Gedenktafel vor dem Rathaus einen Kranz niederlegen. Auch andere Veranstaltungen in Dachau müssen wegen der steigenden Corona-Zahlen verschoben oder abgesagt werden. 

Während des „Lockdown light“, der vorerst noch bis Ende November gilt, müssen einige Veranstaltungen verschoben oder abgesagt werden. Neben dem Pogrom-Gedenken am 9. November, das nun nur im kleinen Rahmen stattfindet, verändern sich die Termine folgender Veranstaltungen: Das für den 7. November geplante Schlosskonzert mit L’Accademia Giocosa und Valer Sabadus wird auf den 5. Dezember verlegt. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Aufgrund der Reduzierung der Besucherkapazität im Schlosssaal ist das Konzert bereits ausverkauft. Sollte das Konzert auch am 5. Dezember nicht durchgeführt werden können, entfällt es ersatzlos. Kartenbesitzer werden vom Kulturamt direkt über Details zu den Veranstaltungen informiert. Der ausverkaufte Schrannen-Slam am Donnerstag, 12. November, wird auf 17. Dezember verlegt. Der Ticketanbieter informiert Kartenbesitzer direkt.

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