Klimafreundliche Art des Pendelns

Nächster Schritt zur Radschnellverbindung in Dachau

Die Augustenfelder Straße mit neuen Schildern für die Radschnellverbindung.
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Bei einer Verwirklichung der Fahrradschnellverbindung durch Dachau müssten einige neue Schilder entlang der Augustenfelder Straße angebracht werden, um den Verkehr entsprechend zu regulieren.

Radelnde Alltagspendler, die vom Dachauer Hinterland bis nach München fahren können, ohne Hindernisse passieren zu müssen - das soll die Zukunft sein, um den KfZ-Verkehr auf Dauer zu reduzieren und die Straßen im Stadtgebiet zu entlasten.

Um Strecken von mehr als 25 Kilometern in einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 20 Stundenkilometern bewältigen zu können, braucht es Radschnellverbindungen, ohne Gefahrenstellen. Solch eine „Radautobahn“ ist schon seit längerem im Gespräch und mit dem letzten Umwelt- und Verkehrsausschuss, sind die Verhandlungen einen Schritt weiter gekommen. Das Projekt ist nur in Zusammenarbeit des Landkreises, der Gemeinden und der Stadt Dachau realisierbar. Letztere hatte beschlossen, sich am Projekt zu beteiligen. Schließlich führe ein erheblicher Teil der Strecke durchs Stadtgebiet. Noch dazu wäre der finanzielle Aufwand gering. Planungsbüros erarbeiteten eine sogenannte „Bestvariante“, die den Stadträten in der vergangenen Woche vorgestellt wurde. Diese verläuft in Dachau beginnend ab der Bahnhofstraße über die gesamte Augustenfelder Straße bis zur Rothschwaige in Karlsfeld. Bei diesem Verlauf müssten, laut städtischer Verwaltung, keine zusätzlichen Grundstücke erworben werden. Es bräuchte lediglich neue Schilder, die den Weg als Fahrradstraße kennzeichnen. Denn, auf einer Fahrradstraße haben Radfahrer Vorrang und es ist explizit erlaubt, nebeneinander zu fahren. Kraftfahrzeuge dürfen den Radverkehr weder gefährden noch behindern. Zudem ist in mit dem blauen Verkehrszeichen (siehe Foto) beschilderten Fahrradstraßen die Geschwindigkeit automatisch auf 30 Stundenkilometer begrenzt. Die Mehrheit der Stadträte im Umwelt- und Verkehrsausschuss sprach sich für die vorgelegte Variante aus. Lediglich AfD-Mann Jürgen Henritzi lehnte das Projekt ab. Dieser Beschluss ist der erste von vielen Schritten, um dieses Projekt umzusetzen. Bis zur Realisierung wird es noch einige Zeit dauern. 

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