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VHS übernimmt Hausaufgabenbetreuung

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So komfortabel wie dieser Raum mit neuen Medien bei deren Vorstellung Anfang 2011 muss der Raum für die VHS-Integrationsgruppe nicht ausgestattet sein. Aber Platz für Flipchart und 20 Teilnehmer muss er haben. © Sponder

Dachau - Familienausschuss genehmigte deutlich aufgestockte Mittel und Förderangebote

Unkompliziert stimmte der Dachauer Familien- und Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für eine Übernahme der Hausaufgabenbetreuung an allen vier Dachauer Grundschulen ab 2013 durch die Volkshochschule Dachau (VHS): Dafür steigt das Budget von bis 24.000 auf 37.732 Euro. Die Hausaufgaben betreute seit November 2008 der Arbeiterkultur- und Bildungsverein München. Der Ausschuss genehmigte gleichzeitig eine höhere Stundenzahl an der Grundschule Augustenfeld. Die VHS hatte an der Klosterschule sowie in Dachau-Ost und –Süd seit November 2008 Deutschförderkurse angeboten. Auch dafür steigen ab 1. Januar die Zuschüsse. Die Mittel für die Hausaufgabenbetreuung einschließlich Deutschförderung an der Grundschule Augustenfeld werden sich zusammen mit der vermehrten Stundenzahl fast verdoppeln. An den anderen drei Schulen verlängert sich in der Hausaufgabenbetreuung die Unterrichtsstunde von 45 auf 60 Minuten. Das Gleiche gilt für die Deutschqualifizierung an der Klosterschule sowie in Dachau-Ost und –Süd. Die Mehrkosten waren im Stadthaushalt 2013 bereits eingeplant. Schulreferent Rudolf Miehr (CSU) sprach zum Schluss noch die Raumnot der VHS für ihre Integrationsgruppen an der Ludwig-Thoma-Mittelschule an. Diese sei entstanden, weil für die dort noch untergebrachte Hortgruppe der AWO bis zu deren Umzug in den Steinlechner Hof ein Raum freigehalten wird. Doch nun findet die AWO kein Personal dafür. Der stellvertretende VHS-Leiter Matthias Buschhaus sagte: „Wir hatten dort mal zwei Räume. Davon wurde uns einer genommen. Deshalb müssen wir jetzt die Berechtigungsscheine zurückgeben, weil wir die Integrationsgruppe nicht unterbringen können.“ Er benötige einen Raum für 20 Personen. Oberbürgermeister Peter Bürgel (CSU) versprach, die Verwaltung werde sich nach einem geeigneten Raum umsehen.

srd

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