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Dachauer Land übergab die Sonnenäcker, letzte Plätze sind noch frei 

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Auch in diesem Jahr ist das Interesse an den Sonnenäckern ungebrochen groß.
Auch in diesem Jahr ist das Interesse an den Sonnenäckern ungebrochen groß. © pri

 Michaela Steiner, erste Vorsitzende von der Solidargemeinschaft Dachauer Land und ihre Töchter Marilena und Isabella mit den Landwirten Familie Offenbeck, Familie Morigl in Karlsfeld und Familie Merkl in Dachau, sowie Familie Kiening in Niederroth übergeben am 9. April die beliebten Sonnenäcker. 

„Wir mussten in diesem Jahr sehr viele Pächter versorgen – mit großem Erfolg. Infoveranstaltungen konnten leider nicht stattfinden. Es wurde viel telefoniert und mit den Interessierten über E-Mail Kontakt gehalten. Aber, dass die Übergabe wieder mit Pächter stattfindet, freut uns sehr“, erklärte Steiner. Es gibt noch wenige Plätze in Niederroth und in Karlsfeld am Eichendorffring. Auch in diesem Jahr ist das Interesse an den Sonnenäckern ungebrochen groß, haben sich doch so viele Pächter wie noch nie um die begehrten Bifänge angemeldet.

Insgesamt sind 161 Anmeldungen eingegangen. Mit dabei sind wieder zwei Kinderhäuser, St. Josef Kinderhaus in Karlsfeld und das Kinderhaus Mariä Himmelfahrt im Lus. „Besonders freut es uns, dass wir eine Anmeldung für Flüchtlinge aus der Ukraine einen Sonnenacker bekommen“ berichtete Isabella Steiner. „Wir haben es geschafft, dass aus fast jeder Anmeldung auf dem gewünschten Standort eine Ackerfläche bekommt“, fügte sich hinzu.

Denn ein neues Projekt – das ist es, was sich viele in dieser Zeit wünschen, dass lenkt ab und gibt neue Kraft. Wer dies im eigenen Garten nicht umsetzen kann, hat mit den Dachauer Land-Sonnenäckern eine gute Alternative. Nach dem wechselhaften Aprilstart freuen sich die Pächter auf schöne Sonnenacker-Monate mit reicher Ernte. 

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