Dachauer Volksfest beginnt am Samstag

Beim Rundgang ging`s hoch hinaus

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Blicken von oben auf das Volksfest: Oberbürgermeister Florian Hartmann, Stefan Kistler von der Stadtplanung und Volksfestreferent Robert Gasteiger (von links nach rechts)
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Als Glücksbringer im Glücks-hafen: Robert Gasteiger (links) und Florian Hartmann, der am Sonntagabend Lose verkauft.Fotos: Graf
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Gasteiger und Hartmann am Fotostopp vor der neuen Geisterbahn 
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Um von der Gondel des Riesenrads ins Rathaus zu blicken
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In Erinnerung an den Feuerwehrball
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Vor dem Fest
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Im Glückshafen
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Vor dem Schweiger`s 

Dachau - Oberbürgermeister Florian Hartmann informierte die Presse über Neuheiten und Altbewährtes auf dem Dachauer Volksfest.

Mit seinen rund 300.000 Besuchern ist das Dachauer Volksfest ein Erfolgsmodell. Das liegt zum einen am günstigen Bierpreis. Wie der zustande kommt, erklärte Oberbürgermeister Florian Hartmann beim diesjährigen Presserundgang auf der Ludwig-Thoma-Wiese. Die Stadt Dachau schließe keine Verträge mit den Brauereien, die auf dem Volksfest vertreten seien, sondern mit den Festwirten, die sich ihre Wunschbrauerei selbst aussuchen können. Diese wiederum bewerben sich bei der Stadt. In ihrem Bewerbungsschreiben gibt jeder Festwirt an, was für den Besucher die Maß kostet, heuer 6,10 Euro, und wie viel er pro ausgeschenkten Hektoliter an die Stadt zu zahlen bereit ist. Das Auswahlkriterum der Stadt ist relativ einfach: Favorisiert werden diejenigen Wirte, die das meiste an die Stadt zahlen und deren Maß für die Besucher am wenigsten kostet. Dieses System führt zum günstigsten Bierpreis in der Region und macht den Volksfest-Besuch für Viele erschwinglich. Bedürftigen Dachauern kommen die Einnahmen aus dem Losverkauf des Glückshafens zugute. Der Erlös fließt in die städtische Syrius-und-Emma-Eberle-Stiftung fließt, die ihn verteilt. Das 10-tägige Dachauer Volksfest, vom 11. bis 20. August,  ist bei Besuchern deshalb so beliebt, weil es für jede Generation etwas bietet und damit seinem Namen alle Ehre macht. Der Festzug zur Ludwig-Thoma-Wiese am 11. August, die zahlreichen Fahrgeschäfte und das Brillant-Feuerwerk am Donnerstag, 16. August sind jährliche Besuchermagneten für Jung und Alt. Für Kinder und Jugendliche gibt es am Dienstag, 14. August, einen Kinder- und Familientag mit verbilligten Fahrpreisen, ebenso am Montag, 20. August. Gerade junge Leute zieht es jährlich in Scharen auf die Ludwig-Thoma-Wiese, deren Angebote das Fest attraktiv machen. Die Festzelte bieten Mineralwasser und Spezi zu einem Preis an, der unter dem einer Halben Bier liegt. Zum Abtanzen für Junggebliebene und Jugendliche ab 16 Jahren gibt es seit neun Jahren das `s Ziegler, ein Fest- und Partyzelt in Hüttenoptik, in dem keine Band spielt, sondern ein DJ Partymusik auflegt. Für die älteren Semester gibt es den Seniorentag am Montag, 13. August. Für ein breites Publikum stehen fünf Festzelte zur Auswahl, deren Bands nicht nur Traditionelles spielen, sondern auch aktuelle Hits der Charts und Partymusik. Für Sportbegeisterte ist das Radrennen „Dachauer Bergkriterium“ an Mariä Himmelfahrt, 15. August, ein Höhepunkt. Aber es gibt nicht nur Altbewährtes, sondern auch Neuerungen auf der Festwiese. Um lange Warteschlangen vor den Toiletten zu vermeiden, ließ die Stadt zusätzliche Toilettenwagen hinter dem Festzelt aufstellen. Martin Schweiger bietet den Besuchern ein neues „Schweigers Schmankerlzelt“: in neuer Holz- und Planenoptik, größer, höher und ohne Mittelsäule frei tragend. Dann gibt es die neue Geisterbahn, „Ghost Adventure“, damit sich Besucher wieder richtig gruseln sollen. Für die, die es wilder mögen, ist „Parkour“ richtig, eine Weiterentwicklung des Fahrgeschäfts „Polyp“, das soviel Strom verbraucht, dass eine zusätzliche Stromversorgung nötig ist. Altbewährt ist die Friedlich- und Überschaubarkeit des Dachauer Volksfest, das gerade wegen seines regionalen Charakters so beliebt ist.

kog

Quelle: Dachauer Rundschau

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