Treffen der Dachauer Windkraft-Allianz

Bis zum Sommer steht der Windkraft-Plan

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Die Dachauer Windkraft-Allianz will den Teilflächennutzungsplan fortführen.

Landkreis - Obwohl zurzeit in Bund und Land die Nutzungsbedingungen von Erneuerbaren Energieträgern von Grund auf neu verhandelt werden, halten die 14 Bürgermeister der Dachauer Windkraft-Allianz an ihren Plänen an einem gemeinsamen Teilflächennutzungsplan fest.

Ihr Sprecher, Altomünsters Rathauschef Konrad Wagner, erklärte warum: „Wir können uns nicht auf die Ankündigungen aus Berlin und München verlassen und müssen daher tätig werden. Wenn sich die Vorgaben ändern sollten, müssen unseren Plan halt anpassen.“

Der straffe Zeitplan der Windkraft-Allianz

Die Bürgermeister haben sich auf einen straffen Zeitplan geeinigt: Bis zum 21. Februar muss das Aichacher Ingenieurbüro Brugger die Resultate der zweiten Auslegung – die im vergangenen Herbst in den Kommunalparlamenten diskutiert wurden – in das Werk einarbeiten. Danach steht eine einwöchige Abstimmung mit dem Landratsamt an. Am 18. März soll die überarbeitete zweite Version an die beteiligten Orte verschickt werden, deren Vertreter sie dann bis zum 24. April beraten und verabschieden können. Im Mai erfolgt die dritte Auslegung der Unterlagen. Voraussichtlich im Juni könnte die endgültige Genehmigung beantragt werden. Nach den Sommerferien wäre der Teilflächennutzungsplan schließlich in trockenen Tüchern; dreieinhalb Jahre, nachdem sich die 13 Landkreis-Gemeinden und die Große Kreisstadt zu einem gemeinsamen Vorgehen entschlossen hatten. Wenn nicht Bund und Land vorher andere Fakten schaffen.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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