"Dahoam is Dahoam"-Fantag

"Dahoam is dahoam" lockte 12 000 Fans nach Dachau

Dach

au (sel) Das Fernsehdorf Lansing hat am Samstag zum dritten Mal zum Fantag der Abendserie „Dahoam is Dahoam“ (DiD) geladen. Gekommen sind so viele Gäste wie noch nie: Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks (BR), der die Serie produziert, waren es rund 12.000 Besucher. Das Dorf aus Pappe und Rigips platzte förmlich aus allen Nähten. Aus allen Teilen Bayerns pilgerten die Serienfans auf das Filmgelände im Osten der Kreisstadt, um ihre Serienstars hautnah kennen zu lernen oder einen Blick hinter die Kulissen in den Studios zu werfen, die sich auch auf dem Grundstück befinden. Die Stadt richtete einen Shuttle-Bus vom Parkplatz auf der Thoma-Wiese zum Filmdorf ein. Nicht wenige Gäste waren überrascht, dass außer den –meist echten- Fassaden der Gebäude in Lansing sonst nicht viel „Echtes“ gibt. Den ganzen Tag über wurden vor allem die Schauspieler der Serie von allen Seiten belagert: Viele Fans wollten Autogrammkarten. Auch, dass man dafür teilweise einige Zeit im dichten Gedränge warten musste, machte ihnen nichts aus. Die Schauspieler unterschrieben mit nicht enden wollender Geduld. Fernseh-Bürgermeister Lorenz Schattenhofer alias Werner Rom signierte die Karten gleich auf dem Lansinger Marktplatz. Er hatte am Vormittag mit seinem „echten“ Bürgermeister-Kollegen Claus Weber, Ehrenbürger in Lansing, den Fantag offiziell eröffnet. Begehrtestes Souvenir des Tages: Ein Foto mit Brunners, Kirchleitners, Preissingers oder einem der vielen anderen Lansingern. Im hinteren Teil des Geländes wartete die DiD-Gemeinde bis zu einer Stunde auf eine Führung durch die Studios. Das BR-Team musste dabei die Räume kaum erklären: „Ui, schau mal, das ist das Herrenzimmer der Kirchleitners“ Solche oder ähnliche Sätze hörte man oft im dichten Gedränge. Zimmer reiht sich dort an Zimmer – mit einem echten Raum hat das dabei allerdings nichts zu tun. Hinter vermeintlichen Fenstern steht eine Leinwand, die suggeriert, man würde nach draußen schauen. Am späten Nachmittag verabschiedeten sich alle Schauspieler von den Fans – bis zum nächsten Fantag im kommenden Jahr. Seit drei Jahren produziert der BR auf dem Grundstück des ehemaligen Feinpappenwerks Schuster die Serie. Bisher liefen über 600 Folgen, 200 weitere sind geplant. „Ein Ende ist nicht abzusehen, die Resonanz ist so groß“, sagt Simone Keller vom BR-Team.

Quelle: Dachauer Rundschau

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